"Alt und Krank" - Sozialgespräche 2017

"Alt und Krank - eine Herausforderung" In jedem Bundesland gibt es geriatrische Zentren – nur nicht in Niederösterreich.

St. Pölten (OTS) - Mit der Alterung der Bevölkerung verändert sich vor allem auch der Versorgungsbedarf unserer Gesellschaft. Die Herausforderungen im Hinblick auf die gesundheitliche Versorgung, aber auch an die sozialen Sicherungssysteme werden immer größer.

Grund dafür ist die drastische Zunahme bestimmter Krankheitsbilder (z.B. Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes Mellitus, muskuloskelettale Erkrankungen, Demenzen, uvm.). Auch durch Multimorbidität (mehrere Krankheitsbilder gleichzeitig) nehmen darauffolgende funktionale Beeinträchtigungen, Behinderungen im Alltag und Pflegebedürftigkeit zu.

Der interdisziplinäre und multidisziplinäre Dialog in der Medizin (Geriatrie) bereichert und führt zum Kompetenzzuwachs in der Betreuung alter und hochbetagter Menschen von der Prävention bis zur Rehabilitation, von der akutmedizinischen Versorgung bis zur Palliative Care. In jedem Bundesland, außer in NÖ, gibt es dazu geriatrische Zentren.

Am Dienstag den 7.3.2017 laden die Abgeordneten Dr. Machacek Herbert und Dr. Gabriele Von Gimborn daher zur Podiumsdiskussion, an der hochkarätige Professoren, Ärzte und Experten aus den Bereichen Geriatrie und Pflege teilnehmen.

Diskutiert wird unter anderem, was in Niederösterreich sowohl im medizinischen als auch im sozialen Bereich unternommen werden muss, um der Alterung der Bevölkerung sinnvoll und zukunftsorientiert entgegen zu treten. Am Podium diskutieren

•Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger (Donau-Univ. Krems, Haus der Barmherzigkeit)
•Prof. Prim. Dr. Katharina Pils (Pastpräsidentin der Österr. Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie)
•Prim. Dr. Georg Pinter (Kabeg Vorstand Geriatrie, ÖÄK)
•PD Dr. Joakim Huber (KH St. Elisabeth, Zentrum für den alten Menschen)

Langfristig benötigen wir nicht nur innovative medizinische Konzepte, sondern auch moderne Betreuungsangebote, die sich flexibel an die sich ändernden Bedürfnisse fragiler Menschen anpassen.
Alt und Krank darf nicht zur Isolation führen!

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