FPÖ-Mölzer: Hammerschmid muss zu Vorwürfen der unseriösen Kreditvergabe Stellung nehmen

Laut "Krone“ und Revisionsbericht soll es durch Zutun der Bildungsministerin zur Vergabe unsauberer Kredite gekommen sein

Wien (OTS) - „Die Aufgabe der Förderung von Jungunternehmern, die sich die Bildungsministerin als vorbildliche Tätigkeit anrechnen lässt, scheint nun Flecken zu bekommen“, kommentierte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer einen Revisionsbericht der staatlichen Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice), der die Tätigkeit von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid als Prokuristin und Abteilungsleiterin der Fima durchleuchtet.

Demnach sollen Fördermittel in Millionenhöhe an konkursreife Firmen vergeben worden sein. Wie die „Krone“ berichtet, enthält der Revisionsbericht des Weiteren den Vorwurf des Nepotismus, da es anscheinend ein Naheverhältnis zwischen einer Mitarbeiterin Hammerschmids zum Mitarbeiter einer Pharmafirma gegeben hat, die Fördermittel zugesprochen bekam. Die Bildungsministerin soll außerdem die Herausgabe von Akten an den Prüfer verweigert haben. „Die Vorwürfe somit als Kleinigkeit abzutun, ist eine Farce gegenüber den Steuerzahlern“, kritisierte Mölzer das Verhalten der Bildungsministerin und fordert sie auf, Stellung zu beziehen und ihre Rolle in der Causa offenzulegen.

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