Kunst Haus Wien zeigt zwei neue Ausstellungen

„Pinar Öğrenci - A Gentle Breeze Passed Over Us” & „I dreamed we were alive“

Wien (OTS/RK) - Das Kunst Haus Wien, ein Museum der Wien Holding, präsentiert ab 3. März 2017 in den Projekträumen Galerie und Garage zwei neue Ausstellungen: „A Gentle Breeze Passed Over Us” der in Istanbul lebenden Künstlerin Pinar Öğrenci widmet sich anhand einer Vier-Kanal-Videoinstallation den politisch und gesellschaftlich brisanten Themen Krieg, Migration und Asyl am Beispiel eines in Wien lebenden Irakers. Die Gruppenausstellung „I Dreamed We Were Alive“ versammelt fünf Positionen internationaler Künstlerinnen, die in ihren fotografischen Arbeiten persönliche Erfahrungen und intime Momente visualisieren. Dabei fungiert Fotografie als Medium der Erinnerung an einen bestimmten Zeitabschnitt, an individuelle Emotionen oder Gruppenerfahrungen.

„Pinar Öğrenci - A Gentle Breeze Passed Over Us”

Die in Istanbul lebende Künstlerin Pınar Öğrenci (*1973) präsentiert ihre neue Arbeit „A Gentle Breeze Passed Over Us“, welche die politisch und gesellschaftlich brisanten Themen
Krieg, Migration und Asyl am Beispiel eines in Wien wohnenden Irakers beleuchtet. Die Vier-Kanal-Videoinstallation berichtet von Ahmed Obaid Shaqaqi, der gezwungen war, das Land, in dem er seine vom Krieg überschattete Kindheit verbracht hatte, zu verlassen. Die Ausstellung, die von 3. März bis 7. Mai in der Garage des Kunst Haus Wien zu sehen ist, erzählt in vier Filmen die Geschichte einer Flucht und eines Widerstands. Sie dokumentiert den Versuch, mit Hilfe von Musik in einer fremden Stadt ein neues Leben aufzubauen. Musik spielt als universelle Sprache im interkulturellen Austausch
eine wichtige Rolle und ist in Pınar Öğrencis Arbeit ein Narrativ und eine Metapher für Translokalität. Der Titel der Arbeit „A Gentle Breeze Passed Over Us“ ist einem Lied der berühmten libanesischen Sängerin Fairuz entnommen. Es ist in Pınar Öğrencis Heimatstadt Istanbul, von MusikerInnen aus dem Nahen Osten vorgetragen, vielfach in den Straßen zu hören. Das melancholische Lied umschreibt die Sehnsucht nach der Heimat.

Fotografieausstellung „I dreamed we were alive”

Von 3. März bis 18. Juni zeigt die Gruppenausstellung „I dreamed we were alive“ in der Galerie des Kunst Haus Wien fünf Positionen internationaler Künstlerinnen. Die seriellen Arbeiten in Snapshot-Ästhetik von Ekaterina Anokhina (*1983 Moskau), Lena Rosa Händle (*1978 Berlin), Hanna Putz (*1987 Wien) und Yulia Tikhomirova (*1981 St. Petersburg) lassen eine große Nähe und Unmittelbarkeit entstehen. In fragmentarischen Bildausschnitten und dezentrierten Kompositionen stellen sie intime Momente, menschliche Beziehungen und soziale Interaktionen ganz unvermittelt dar. Der Titel der Ausstellung „I Dreamed We Were Alive“ ist einer Arbeit von Borjana Ventzislavovas (*1976 Sofia) entlehnt. In apokalyptische Landschaften montiert die Künstlerin Statements in Leuchtschrift, die für Erinnerungen, Gefühlszustände oder Träume stehen können und gleichzeitig die Leere und Einsamkeit der Welt symbolisieren.

Die Ausstellungen wurden von Verena Kaspar-Eisert und Sophie Haslinger kuratiert.

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