TU-Frauenpreis 2017

Wien (OTS) - Mit Barbara Oberhauser (OMV AG) ehrt die TU Wien am 6. März 2017 zum dritten Mal eine Absolventin, deren Berufsbiographie Schülerinnen und Studentinnen in ihrer Berufsplanung inspiriert und die ein greifbares Vorbild ist. Seit 2015 werden mit dem TU-Frauenpreis erfolgreiche Role Models ausgezeichnet.

Das öffentliche Bild der TU Wien bzw. der Technik allgemein ist noch immer geprägt vom Klischee der Männerdomäne. Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender, zum Ziel des Frauenpreises:
"Obwohl es genug erfolgreiche Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gibt, hält sich das Bild der männlich dominierte Technik. Um das zu ändern, holen wir unsere Absolventinnen vor den Vorhang und zeigen deren Karrieren auf. Diese Frauen sind Inspiration für die nächste Generation an Technikerinnen.“

Verleihung TU-Frauenpreis 2017

Montag, 6. März 2017, ab 18.00 Uhr
TUtheSky Konferenzraum
Plus-Energie-Bürohochhaus, 11. Stock
Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Preisträgerin Barbara Oberhauser

Der dritte TU-Frauenpreis geht an DI Dr. Barbara Oberhauser, Leiterin des HSSE (Health, Safety, Security and Environment) Skill Pool Managements der OMV Aktiengesellschaft.

Das Diplom- und Doktoratsstudium Technische Chemie absolvierte sie an der TU Wien, die Post-Doc-Ausbildung erfolgte an der ETH Zürich. Nach Studienabschluss folgte 1989 der Berufseinstieg in der Forschungs-und Entwicklungsabteilung der OMV, wo sie verschiedene Abteilungen mit wachsender Verantwortung leitete. Als Head of Environmental Department war Oberhauser für den Umweltschutz zuerst der Raffinerie Schwechat und später für OMV weltweit verantwortlich.

Als Managerin des Bereiches Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualitätsmanagement für Refining & Marketing inkl. der Beteiligung in Rumänien und später drei Jahre für Exploration und Produktion in Tunesien erzielte sie beachtliche Ergebnisse. Seit Juli 2016 ist Barbara Oberhauser in ihrer aktuellen Position für die Entwicklung und Umsetzung der Skill Pool Strategie zuständig und somit auch stark in die Personalplanung involviert.

Als herausragende Expertin in ihrem Fachgebiet mit immenser Erfahrung ist Barbara Oberhauser eine verdiente Preisträgerin des TU Wien Frauenpreises. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Für mich ist Erfolg eine Tätigkeit auszuüben, die fordert und fördert. Ich hoffe viele junge Frauen erkennen, dass ein technisches Studium eine ausgezeichnete Basis dafür ist“, kommentiert die Preisträgerin.

Der TU-Frauenpreis

Seit 2015 zeichnet die TU Wien Absolventinnen aus, die in ihrem Berufsleben Projekte und Aufgaben durchgeführt haben, die von besonderer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und/oder wissenschaftlicher Relevanz sind. Die Karriereoptionen eines technisch-naturwissenschaftlichen Studiums werden durch die individuellen Berufsbiografien greifbar. Die nominierten Frauen geben Berufsbildern ein Gesicht und sind Schülerinnen und Studentinnen Inspiration für die eigene Berufsplanung.

Die Preisträgerin wurde von einer hochkarätigen Jury aus Politik und Wirtschaft - Marion Gebhardt, Leiterin MA57, Martina Denich-Kobula, Landesvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“ Wien, Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, Anna Steiger, TU-Vizerektorin für Personal und Gender - ausgewählt.

Der TU-Frauenpreis 2017 wird von FiNUM.Private Finance unterstützt. „Technik und Männer. Ein Gedanke, der immer noch in den Köpfen von vielen verankert ist. Deshalb sind wir stolz, die TU Wien bei ihrer Initiative, die Absolventinnen und ihre Leistung ins Rampenlicht zu rücken, unterstützen zu können. Ähnliche Herausforderungen haben wir auch in der Finanzbranche“, fasst Mag. Petra Schuh-Wendl, Beraterin der FiNUM.Private Finance AG, das Engagement zusammen.

Das österreichische Vermögensberatungsunternehmen mit Hauptsitz in Wien ist ein Tochterunternehmen der börsennotierten JDC Group AG. FiNUM konzentriert sich auf die Beratung von gehobenen Privatkund_innen und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Beratungsansatz im Bereich der Risikovorsorge und Vermögensbildung. Derzeit betreut FiNUM in Österreich rund 12.000 Kund_innen.

Die Preis-Skulptur

Der Entwurf der Preis-Skulptur stammt von Helene Schauer, Architekturstudentin an der TU Wien. 2017 wurde die Skulptur an der TU Wien pulvermetallurgisch hergestellt: Eisenpulver wurde mit 600 MPa (das sind 6 Tonnen pro Quadratzentimeter) zu Quadern unterschiedlicher Größe gepresst und diese dann in Schutzgasatmosphäre bei 1120°C gesintert. Die Quader wurden dann durch Kleben zu der Skulptur verbunden.

Fotos von der Verleihung sind ab Dienstag, 7. März 2017, 10:00 Uhr unter
https://www.tuwien.ac.at/dle/pr/aktuelles/downloads/2017/tu_frauenpre
is verfügbar.

TU Wien - Mitglied der TU Austria
www.tuaustria.at

TU-Frauenpreis 2017

Mit Barbara Oberhauser (OMV AG) ehrt die TU Wien am 6. März 2017 zum
dritten Mal eine Absolventin, deren Berufsbiographie Schülerinnen
und Studentinnen in ihrer Berufsplanung inspiriert und die ein
greifbares Vorbild ist. Seit 2015 werden mit dem TU-Frauenpreis
erfolgreiche Role Models ausgezeichnet.

Datum: 6.3.2017, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort:
TU Wien, Campus Getreidemarkt Plus-Energie-Bürohochhaus,
11. Stock
Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Rückfragen & Kontakt:

DI Dr. Brigitte Ratzer
Abteilung Genderkompetenz
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien
T +43-1-58801-43400
brigitte.ratzer@tuwien.ac.at

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