FPÖ-Angerer: Einkommensbericht des Rechnungshofes belegt 13 Prozent Reallohnverlust für Arbeiter

Wien (OTS) - „Der Rechnungshof bestätigt nochmals eines ganz klar:
SPÖ und ÖVP lassen vor allem die Gruppe der Arbeiter im Stich. Von 1998 bis 2016 haben Arbeiter einen realen Einkommensverlust von 13 Prozent zu spüren bekommen. Obwohl Arbeiter die anzahlstärkste Berufsgruppe (40 Prozent) stellen, befinden sie sich einkommenstechnisch mit einem jährlichen Bruttodurchschnittseinkommen von 19.215 Euro am Ende der Gehaltsskala“, erklärte FPÖ-NAbg. Erwin Angerer in Zusammenhang mit dem aktuellen vom Rechnungshof vorgelegten Allgemeinen Einkommensbericht 2016, über den in der heutigen Nationalratssitzung debattiert wurde. Angerer zog aus den vorgelegten Zahlen den Schluss, „dass die ÖVP, die ohnehin noch nie etwas für Arbeiter übrig gehabt hat, immer weiter eine elitäre Klientelpolitik vertritt und sich die SPÖ, die sich jahrzehntelang als Arbeitervertretung inszeniert hat, von den österreichischen Arbeitern verabschiedet.“

Zusätzlich würden das Sozialsystem und der Arbeitsmarkt vermehrt durch ausländische Zuwanderer und Billigarbeitskräfte belastet. „Daran kann auch Bundeskanzler Kerns Plan A nicht viel ändern. Einige der dort enthaltenen Punkte, die eindeutig freiheitliche Züge aufweisen, hätten die Arbeitnehmerschaft entlastet, sind jedoch im wieder einmal ,neuen‘ Regierungsprogramm am Widerstand von Schelling und Co. zerbröselt“, sagte Angerer.

Auch anhand des RH-Berichts über Managergehälter in staatsnahen Betrieben sieht Angerer das Bild der Einkommenszuwächse bei Großverdienern im Gegensatz zu den Reallohnverlusten von Arbeitern bestätigt: „Manager von Unternehmen wie der Post AG oder der Verbund AG werden regelmäßig zu Millionären gemacht. So beträgt beispielsweise das Jahresgehalt eines Verbund-Vorstandes mehr als eine Million Euro. Gleichzeitig sind sie es, die beschließen, touristisch wertvolle Anlagen - wie die Reißeck-und Kreuzeckbahnen -, an denen zig Arbeitsplätze hängen, aufgrund angeblicher Verluste von einigen hunderttausend Euro einzustellen“, zeigte sich der FPÖ-Mandatar verärgert.

„Wenn man nur einen Verbund-Vorstandsposten einsparen würde, könnten damit rund 30 Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region und zwei Top-Ausflugsziele Kärntens erhalten werden und es würden immer noch mehrere hunderttausend Euro übrig bleiben. Der Sparstift muss nur an der richtigen Stelle angesetzt werden“, betonte Angerer.

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