Kinderbetreuungsgeld - Stronach/Steinbichler: Jedes Kind muss gleich viel wert sein!

Inflationsanpassung und Nachbesserung bei Pensionsanrechnungszeiten gefordert

Wien (OTS) - „Von der Kinderausstattung über die Kleidung bis hin zu Impfungen – Mehrlingsgeburten kosten mehr und dennoch sind sie nach wie vor schlechter gestellt, da nur für das erste Kind der volle Betrag bezahlt wird. Jedes Kind muss gleich viel wert sein!“, forderte Team Stronach Familiensprecher Leo Steinbichler in seinem Debattenbeitrag und brachte dazu einen entsprechenden Entschließungsantrag ein. „Das Kinderbetreuungsgeld soll pro Kind ausbezahlt werden, unabhängig vom Alter anderer Kinder oder davon, ob es sich um Zwillinge bzw. Mehrlinge handelt.“ Damit würde sich auch der Anreiz für Familien erhöhen, mehr Kinder zu bekommen. Auch bei den Pensionsanrechnungszeiten sollen pro Kind vier Jahre angerechnet werden, auch wenn die Mutter in kürzeren Zeitabständen geboren hat, denn „die Familie ist und bleibt die wichtigste Zelle im Staat“, so Steinbichler.

Kritik übte der Team Stronach Mandatar daran, dass mit dem neuen Kindergeldkonto abermals die Chance vertan wurde, das Kinderbetreuungsgeld an die Inflation anzupassen. „Dazu wurde die beliebte Langvariante von 30 plus 6 Monaten um zwei Monate gekürzt, was besonders für alleinerziehende und Mehrlingsmütter bis zu 700 Euro Verlust bedeutet“, so Steinbichler. Und weiter: „Die Leistung von Müttern – alleinerziehend oder in Partnerschaft - wird von der Politik nach wie vor zu wenig wertgeschätzt. Wir reden hier von einem Investitionsvolumen von 280 Mio. Euro, welches nicht nur den Müttern vorenthalten wird, sondern auch unserer heimischen Wirtschaft. Denn Familien investieren regional!“

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