Nationalrat – Holzinger-Vogtenhuber fordert strengeren Schutz von Kindern vor Passivrauch

Ecker: Kritik an fehlender Strategie im Jugendbericht

Wien (OTS/SK) - Die Debatte zum Jugendbericht nahm SPÖ-Abgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber zum Anlass, verstärkten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Passivrauchen zu fordern. Konkret plädierte sie am Mittwoch im Nationalrat für ein Verbot von Rauchen im Auto, wenn Kinder mitfahren, und vom Mitnehmen von Kindern in den Raucherbereich. „Hier braucht es einen besonderen Jugendschutz. Italien und Großbritannien sind dabei schon Vorreiter – in Österreich haben wir hier noch großen Nachholbedarf“, so die SPÖ-Abgeordnete. ****

Weiters appellierte sie an die Familienministerin, von Bundesseite Vereine zu unterstützen, die in Notfällen kurzfristig Unterstützungspersonen für Familien organisieren. Als Beispiel nannte Holzinger-Vogtenhuber die Situation, wenn das Kind am Abend plötzlich krank wird und die Eltern aus beruflichen Gründen nicht Pflegeurlaub nehmen können. Es gebe schon Vereine, die für solche Fälle sogenannte „Notfall-Mamas“ organisieren, allerdings nicht flächendeckend.

SPÖ-Abgeordnete Cornelia Ecker lobte in ihrem Debattenbeitrag zwar das umfangreiche Zahlenmaterial im Jugendbericht, der einen guten Einblick in die Lebenssituation junger Menschen gebe, vermisst allerdings konkrete politische Handlungsaufträge. Als Beispiel nannte sie Maßnahmen zum leistbaren Wohnen. In Richtung Familienministerin wünscht sie sich „mehr Mut und mehr Strategie“ in der Jugendpolitik. (Schluss) up/ah

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