„matinee“ am 5. März: Porträts über toskanische Medici-Villen und Bauerntöchter im Wandel der Zeit

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern: Park-Geschichten“

Wien (OTS) - „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“ ist die von Martin Traxl präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 5. März 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2: Reiseführer ist Schriftsteller Lorenzo de Medici, Nachfahre einer der berühmtesten italienischen Herrscherfamilien, die einstmals die prächtigsten Villen zwischen Florenz und Lucca errichten ließen. „Landlust-Landfrust – Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft“ (9.50 Uhr) heißt die nachfolgende gleichnamige Dokumentation, die – anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März – Frauen auf dem Land porträtiert und von ihren Lebensbedingungen berichtet. Zum Abschluss des ORF-Kulturvormittags stehen „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen sowie ein nostalgischer „Ausflug ins Gestern“ mit „Park-Geschichten“ (10.50 Uhr) auf dem Programm.

„Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana – Die Medici-Villen" (9.05 Uhr)

Es gibt mehr als 20 Medici-Villen, von denen die meisten in der Umgebung von Florenz liegen – jener Stadt, die lange Zeit von der Familie der Medici beherrscht wurde.
Der Typus der Villa, der im Auftrag der Medici im frühen 15. Jahrhundert entstand, hat sich bis heute als klassischer Baustil erhalten: ein modernes Landhaus mit Garten, dessen Lage einen weiten Blick auf die Landschaft gestattet und ihren Besitzern als Ort der Erholung dient. Die „Mutter“ all dieser Villen thront wie ein Juwel in den Hügeln von Fiesole oberhalb von Florenz. Für den modernen Nachfahren Lorenzo de Medici ist es ein sehr emotionaler Besuch in der einstigen Lieblingsvilla des Familienpatrons. Die Villa Gamberaia wurde wie ein Zwilling auf der anderen Seite von Fiesole errichtet. Der historische Garten ist in seiner Vollkommenheit erhalten geblieben. Heute wird die Villa von der Familie des Barons Zalum bewohnt. Anschließend besucht Lorenzo de Medici in dieser Dokumentation von Michael Trabitzsch die prachtvolle Villa Poggio à Caiano und die Villa La Ferdinanda, von der aus sich die Landschaft ganz wunderbar überblicken lässt. Sie gehörte einst dem Großherzog de Medici, von dem man noch heute sagt, dass er erst ein guter Mensch wurde, als er sich diese Villa errichten ließ.

„Landlust-Landfrust – Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft“ (9.50 Uhr)

Der Film von Gabriele Schiller widmet sich in fünf Porträts den Frauen vom und auf dem Land, den Bäuerinnen und Bauerntöchtern. Ihre sehr persönlichen Lebensgeschichten veranschaulichen eindrucksvoll den Wandel in der Landwirtschaft und zeigen ungeschönt die Vielfalt bäuerlicher Überlebenskonzepte. Für viele Städter ist das Leben auf dem Land ein Traum: zurück zum Ursprung, mit dem Greißler im Ort, eigener Marmelade und vielleicht auch noch Eiern von glücklichen Hühnern. Die Menschen auf dem Land hingegen vermissen die realistische Darstellung ihres Alltags. Sie haben sogar das Gefühl, dass ihre Probleme bewusst verdrängt und sie selbst vergessen werden.

Dabei ist die Krise um die einst von Landwirtschaft geprägten Regionen aktueller denn je. Nach dem Fall der Milchquote und den Verhandlungen um die Ausdehnung der Handelsgrenzen lohnt es sich für kleine und mittlere Betriebe in Zukunft gar nicht mehr, sich abzurackern. Es ist zu befürchten, dass, abgesehen von der Abwanderung junger arbeitssuchender Menschen, auch noch die letzten Bauern im Ort ihre Hoftore für immer schließen. Die meisten von ihnen betreiben die Pflege und Bewirtschaftung von Grund und Boden ohnehin schon seit Jahren als Hobby. Das leisten sie sich mit ihrem Verdienst außerhalb der Landwirtschaft.

Weltfrauentag 2017: Ein ORF-Programmschwerpunkt in allen Medien

Zum Weltfrauentag 2017 präsentiert der ORF einen umfangreichen Programmschwerpunkt in allen Medien – und zeigt mit „#einefüralle“ eine neue TV-Spot-Kampagne: Frauen erzählen, warum sie sich nicht an eine Norm halten, einen scheinbar vorgezeichneten Weg einschlagen oder den Anforderungen „wie eine Frau zu sein hat“ genügen wollen. Unter anderem kommen eine Roboter-Forscherin, eine Mode-Bloggerin, Winzerinnen und eine ehemalige Miss Vienna, die heute Polizistin ist, zu Wort. Die insgesamt sieben Spots werden in ORF eins, ORF 2 und ORF III sowie im ORF.at-Netzwerk gezeigt und bilden den Rahmen zu zahlreichen Dokumentationen, Filmen und Reportagen über starke weibliche Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart, die anlässlich des Weltfrauentages 2017 auf dem Fernseh-, Radio- und Online-Programm des ORF stehen. Alle Details zum Schwerpunkt sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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