Grüne Wien/Hebein: Umstrukturierung in Wiener Sozialpolitik notwendig

MA 40 braucht Rückendeckung der Stadt Wien

Wien (OTS) - „Eine grundlegende Umstrukturierung der MA 40 ist ein guter Schritt. Es ist notwendig, die individuelle soziale Betreuung und Begleitung der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Gemeinsam mit den engagierten MitarbeiterInnen der MA 40 braucht es ein gutes, arbeitsfähiges System der Mindestsicherung“, so die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Birgit Hebein, zur heute präsentierten „Taskforce MA 40“. Gleichzeitig muss klar sein, dass die MA 40 die Hauptprobleme nicht lösen kann: Die fehlende Kooperation von Ministerien und Institutionen auf Bundesebene sowie die steigende Arbeitslosigkeit und Armut. Es liegen seit Jahren Berichte den Rechnungshofes, der Volksanwaltschaft, der Armutskonferenz, diverse Studien am Tisch, die klar aufzeigen, wo die Probleme liegen: Fehlende Kooperation, fehlende Angebote im Niedriglohnsektor, intransparente Daten, Bildungsarmut. Durch Kürzungen der bei den Ärmsten werden ebenfalls keine Probleme gelöst, sondern Neue geschaffen.

In Wien wird seit Monaten intensiv an einer Reform der Mindestsicherung verhandelt. Alle Institutionen werden ins Boot geholt. „Uns geht es in Wien um Kooperation, individuelle Betreuung und Beratung, um den Weg aus der Mindestsicherung zu finden. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel „Back to the future“ - Wiener Jugendunterstützung: Intensive Betreuung und Angebote zur Ausbildung sollen dabei helfen, dass junge Erwachsene ein selbständiges Leben ohne Mindestsicherung führen können. „Wir werden die Verhandlungen zur Mindestsicherung so rasch wie möglich abschließen", so Hebein.

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