Fremdenrechtspaket: Im Interesse der Kinder muss nachverhandelt werden

Verschärfungen machen Kinder obdachlos und bringen Familien in Haft

Wien (OTS) - Die ÖVP treibt ihr Spiel, die Bevölkerung gegen einander aufzubringen und auf die Allerschwächsten der Gesellschaft loszugehen auf die Spitze. Nach Mindestsicherungs-BezieherInnen und Pflegekräften aus dem Osten stehen jetzt wieder einmal Flüchtlinge auf der sprichwörtlich schwarzen Liste. „Alle Verschärfungen, die gestern im Ministerrat beschlossen wurden, zielen darauf ab, dass Flüchtlinge kriminalisiert und ins Abseits gedrängt werden. Das ist weder vernünftig, noch human“, erklärt Daniel Bohmann, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde.

„Das gestern im Ministerrat beschlossene Fremdenrechtspaket bringt für Asylsuchende existenzbedrohende Verschlechterungen. Hohe Strafen, lange Schubhaft und Einschränkungen beim Zugang zur Grundversorgung werden Familien obdachlos machen und unweigerlich in absolute Armut und Kriminalität treiben. Wieder einmal werden Kinder die Leidtragenden sein“, erklärt Bohmann. „Bei allem Verständnis für koalitionsbedingte Kompromisse, aber wo Familien "interniert" und Kinder auf die Straße geworfen werden, muss nachverhandelt werden!“, schließt Bohmann.

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