Kinderbetreuungsgeldkonto: Mehr Flexibilität und Fairness für Eltern

Forderung der ÖGB-Frauen auf einen Rechtsanspruch auf den „Papamonat“ bzw. Familienzeit bleibt aufrecht

Wien (OTS) - „Dass nun Frauen, die sich für eine kürzere Bezugsdauer entscheiden, gleich viel Geld erhalten wie jene, die länger Kinderbetreuungsgeld beziehen, ist nicht nur fair, sondern steigert auch die Chancen für den früheren Wiedereinstieg in den Beruf“, sagt Renate Anderl, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende, zum neuen Kinderbetreuungsgeldkonto, das heute in Kraft tritt. Außerdem bringe das neue Konto mehr Flexibilität und positive Anreize zur Gleichstellung.

Neben der einheitlichen Geldleistung, die nun alle erhalten, ist die flexible Bezugsdauer ein positiver Schritt aus Sicht der ÖGB-Frauen. Dass diese einmal verändert werden kann, macht es den Eltern möglich ihre Lebensplanung, die sich immer wieder verändern kann, flexibel zu gestalten, betont die ÖGB-Bundesfrauensekretärin Isabella Guzi.

Positive Anreize für partnerschaftliche Teilung

Teilen sich Eltern den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes annähernd gleich auf, erhalten sie einen Partnerschaftsbonus in der Höhe von 1.000 Euro. Zusätzlich kann ein „Papamonat“ mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. „Das sind wichtige Instrumente für mehr Gleichstellung und führen dazu, dass sich Väter verstärkt der Kinderbetreuung widmen“, erklärt Anderl. „Eine Kranken- und Pensionsversicherung neben der Geldleistung während des ‚Papamonats‘ erleichtert Väter die Entscheidung, die ersten Wochen mit Frau und Kind zu verbringen.“ Weiterhin aufrecht bleibt die Forderung der ÖGB-Frauen auf einen Rechtsanspruch auf den „Papamonat“ (Familienzeit), damit unabhängig vom Wohlwollen der Unternehmen die Familienzeit in Anspruch genommen werden kann.

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