KORREKTUR: AMS Wien: Ab sofort deutlich großzügigere Förderung der Lehrausbildung

Lehrabschluss reduziert das Risiko der Arbeitslosigkeit um zwei Drittel

Wien (OTS) - Korrektur zu OTS0088 - im Titel muss es heißen:
AMS Wien: Ab sofort deutlich großzügigere Förderung der Lehrausbildung

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Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Februar 2017 im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 136.466 gesunken. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 12,8 Prozent auf 31.537 gewachsen, die Summe beider Gruppen um 1,6 Prozent.

Für mehr als 40 Prozent der derzeit beim AMS Wien gemeldeten offenen Stellen ist ein Lehrabschluss erforderlich, Menschen mit Berufsausbildung sind in vielen Branchen nach wie vor sehr gesucht. Die Arbeitslosenquote bei Lehrabsolventinnen und -absolventen liegt bei 13 Prozent, jene von Menschen mit höchstens Pflichtschulabschluss bei 38 Prozent.

„Mit anderen Worten: An jenem Tag, an dem man die Lehrabschlussprüfung besteht, hat man sein Risiko der Arbeitslosigkeit um zwei Drittel vermindert“, sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. Um es den Wiener Unternehmen leichter zu machen, Lehrlinge auszubilden, hat das AMS Wien seine Förderung der Lehrausbildung vor allem für Über-18-Jährige mit Qualifikationsmängeln daher jetzt deutlich erhöht und die Bezugsdauer ausgeweitet: Für bis zu drei Jahre unterstützt das AMS Wien Ausbildungsbetriebe mit monatlich 400 Euro, bei erhöhter Lehrlingsentschädigung sogar mit 755 Euro. Bisher waren es 200 Euro (bzw. 604 Euro) für höchstens ein Jahr. Draxl: „Vor allem in Hinblick auf die Ausbildungsgarantie bis 25 ist es uns wichtig, den älteren Jugendlichen gute Angebote machen zu können.“

Für die Wiener Betriebe ist die höhere Förderung eine wichtige Unterstützung. „Die Berufsausbildungen sind heute komplex und anspruchsvoll wie nie zuvor“, sagt Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau für Gewerbe und Handwerk der Wiener Wirtschaftskammer. „Daher sind auch derartige Förderungen für uns umso wichtiger.“

Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit der Unter-25-Jährigen im Februar zurückgegangen, im Jahresvergleich um 11,1 Prozent. Hingegen gibt es um 6,5 Prozent mehr Arbeitslose über 50 als vor einem Jahr.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im Februar im Bau um 2,5 Prozent zurückgegangen, in der Warenproduktion um 5 Prozent und im Einzelhandel um 3,8 Prozent. In Hotellerie und Gastronomie ist sie um 3,8 Prozent gestiegen.

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