Schön um jeden Preis?

Die Gefahren des gegenwärtigen Körperkults

Wien (OTS) - Schlank, straff, muskulös: Die gesellschaftlichen Vorstellungen vom schönen Körper setzen gehörig unter Druck. Immer mehr Menschen – Frauen wie Männer – sind unzufrieden mit ihrem Äußeren und wollen sich den vermeintlichen Idealen annähern. Viele versuchen es mit einer Diät. Insbesondere bei jungen Mädchen steigt dadurch das Risiko für eine Essstörung wie Magersucht oder Bulimie, warnt Univ. Prof. Dr. Kathrin Sevecke, die Leiterin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck:
„Bei fast 90 Prozent der Patientinnen beginnt es mit einer Diät, die sich verselbstständigt, bis sich eine Essstörung ausbildet.“ Daneben werden auch immer mehr Männer von aktuellen Schönheitstrends getrieben. Muskeln und Waschbrettbauch definieren Männlichkeit, dafür wird gesportelt und trainiert – und das immer öfter obsessiv. Doch nicht nur von der Sport- bzw. Muskelsucht, auch von Essstörungen ist das „starke Geschlecht“ immer häufiger betroffen.
In der neuen Ausgabe von MEDIZIN populär erläutern Expertinnen, was den gegenwärtigen Körperkult befeuert – und wie man ihm entkommen kann.

Außerdem in der aktuellen Ausgabe:

Darmkrebs rechtzeitig erkennen

Jedes Jahr wird bei etwa 5000 Österreicherinnen und Österreichern Darmkrebs diagnostiziert – rund die Hälfte überlebt. Bei rechtzeitiger Diagnose könnten es deutlich mehr Patienten sein. Ein Experte erklärt in MEDIZIN populär, wie der Tumor erkannt und behandelt wird.

Fit mit Frühlingskräutern

Bärlauch, Löwenzahn, Brennnessel: Frühlingskräuter schmecken nicht nur wunderbar – ob in Salaten, Suppen oder als Tee -, sie stärken auch die Gesundheit. Das Blattgemüse bringt die Verdauung in Schwung und unterstützt den Organismus beim Entgiften. Lesen Sie alle Gründe, warum man jetzt im Grün(en) schwelgen sollte.

Rauf aufs Rad!

Radfahren zählt bei den Österreichern zu den beliebtesten Sportarten. Um maximal vom Radeln zu profitieren, sollte es nicht beim gelegentlichen Freizeitvergnügen bleiben: Wer das Radfahren sportlich betreibt und den Drahtesel als Trainingsgerät nutzt, lebt erwiesenermaßen gesünder und länger.

Die aktuelle Ausgabe von MEDIZIN populär erscheint am 1. März 2017.

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Mag. Alexandra Wimmer
Redakteurin MEDIZIN populär
Tel.: (+43-1) 512 44 86
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