Banken-KV: Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen

Kaum Annäherung trotz besserer Ertragslage, nächste Woche österreichweit Betriebsversammlungen

Wien (OTS) - In der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber ihr Angebot kaum nachgebessert. Statt dem ursprünglichen Angebot von 0,8 Prozent plus 5 Euro boten sie 0,8 Prozent plus 6,5 Euro – was einer durchschnittlichen Gehaltserhöhung von lediglich 1,03 Prozent entsprechen würde. Gleich geblieben ist außerdem die Forderung nach der sogenannten Einschleifregelung von 0,2 Prozent Plus für Gehaltsbestandteile über dem Kollektivvertrag. Das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen bleibt bei der Forderung nach einer linearen Gehaltserhöhung von 1,65 Prozent.++++

„Bei der derzeitigen Ertragslage der Banken ist eine lineare Gehaltserhöhung von 1,65 Prozent für alle Beschäftigten mehr als gerechtfertigt. Sie sind es schließlich, die aufgrund verschiedenster Abbauprogramme und Umstrukturierungen die zusätzliche Arbeitslast zu stemmen haben“, erklärt Wolfgang Pischinger, GPA-djp Verhandlungsleiter und Zentralbetriebsrat der Oberbank.

Am 8. und 9. März werden flächendeckend in ganz Österreich während der Arbeitszeit Betriebsversammlungen stattfinden, um die Beschäftigten über den Verhandlungsstand zu informieren und Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.

Nächster Verhandlungstermin ist am 14. März, davor sollen noch Gesprächstermine mit den Generaldirektoren der Banken stattfinden.


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