Maurer: Quote von UNIKO-Chef Vitouch für "Bildungsferne" ist entlarvend

Grüne: Finanzierung sichern statt tausende junge Menschen aussperren

Wien (OTS) - "Der Vorschlag einer "Bildungsfernen-Quote" ist entlarvend. Ganz offensichtlich ist Vitouch die sozial selektive Wirkung seiner Beschränkungsideen durchaus bewusst", kommentiert Sigrid Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen den neuesten Vorschlag des Uniko-Chefs Oliver Vitouch. "Der UNIKO-Chef agiert nach dem Motto: zuerst Tausende aussperren, danach gnadenhalber ein paar "Bildungsferne" doch noch reinlassen, damit es nicht ganz so schlimm ausschaut."

Maurer verweist erneut darauf, dass Österreich im internationalen Vergleich bei den StudienanfängerInnen unter dem OECD-Schnitt liegt und die zweitniedrigste AkademikerInnenquote aufweist. "Statt tausende junge Menschen vom Studium auszusperren, brauchen die Universitäten einfach mehr Mittel. Die Studienwahl muss verbessert werden, zum Beispiel mit einer allgemeinen Studieneingangsphase, wie im Grünen Modell vorgesehen", betont Maurer.

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