Wiener Video Rekorder

Onlineplattform zeigt mehrere Jahrzehnte Wiener Alltagsleben auf Video

Der WWTF freut sich, im Rahmen des GSK-Calls 2013 „Public Spaces in Transition“ auch außeruniversitäre Forschungsprojekte im Bereich Archivierung und Digitalisierung unterstützen zu können und damit einen wichtigen Beitrag für die dauerhafte Bereitstellung von wissenschaftlichem Quellenmaterial zu leisten.
Michael Stampfer, Geschäftsführer des WWTF
Die Österreichische Mediathek bewahrt das audiovisuelle Gedächtnis Österreichs. Mit dem Projekt ‚Wiener Video Rekorder‘ wurde ein Gedächtnisspeicher privater Erinnerung angelegt, der unser Bild des ausgehenden 20. Jahrhunderts für die Forschungstätigkeit des 21. Jahrhunderts verfügbar macht und bewahrt.
Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien

Wien (OTS) - Stadtgeschichte aus einem neuen Blickwinkel: Von der Urlaubsreise bis zum Familienfest, vom Hausbau bis zum Stadtspaziergang – mehrere Jahrzehnte Wiener Alltagsleben auf Video gebannt stehen nun für die Öffentlichkeit, für aktuelle und zukünftige wissenschaftliche Recherchen und weitere Forschungen zur Verfügung.

In dem vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) geförderten Projekt konnte die Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien zwischen 2014 und 2016 über 3000 Videokassetten mit Aufnahmen von in Wien lebenden Menschen ab den 1980er-Jahren sammeln und dauerhaft archivarisch sichern.

Am 24. Februar 2017 wurde die Onlineplattform „Wiener Video Rekorder“ im Rahmen eines Pressegesprächs erstmals öffentlich vorgestellt.

Michael Stampfer, Geschäftsführer des WWTF:

„Der WWTF freut sich, im Rahmen des GSK-Calls 2013 „Public Spaces in Transition“ auch außeruniversitäre Forschungsprojekte im Bereich Archivierung und Digitalisierung unterstützen zu können und damit einen wichtigen Beitrag für die dauerhafte Bereitstellung von wissenschaftlichem Quellenmaterial zu leisten.“

Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien:

„Die Österreichische Mediathek bewahrt das audiovisuelle Gedächtnis Österreichs. Mit dem Projekt ‚Wiener Video Rekorder‘ wurde ein Gedächtnisspeicher privater Erinnerung angelegt, der unser Bild des ausgehenden 20. Jahrhunderts für die Forschungstätigkeit des 21. Jahrhunderts verfügbar macht und bewahrt.“

Link zur Onlineplattform: www.wienervideorekorder.at

Dauerhafte Bewahrung durch Digitalisierung

Audiovisuelle Medien verfügen in Archiven und Bibliotheken – selbst unter optimalen Lagerbedingungen – nur über eine begrenzte Haltbarkeit. Dazu kommt, dass nicht nur die Medien, sondern auch die Abspielgeräte einem technologischen Wandel unterworfen sind und viele dieser Geräte bereits jetzt nicht mehr im Handel erhältlich sind. Die einzige Chance zur dauerhaften Bewahrung der Inhalte analoger audiovisueller Datenträger besteht in der Digitalisierung des Materials.

Die Österreichische Mediathek verfügt seit dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit führenden Firmen auf dem Gebiet der Audio- und Archivierungstechnik über ein erprobtes komplexes Digitalisierungssystem. Mit Beginn des Jahres 2011 wurde auch DVA-Profession, ein System für die professionelle Videodigitalisierung, in Betrieb genommen.

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Mag. Barbara Hafok
++43 1/899 98-1200
barbara.hafok@tmw.at
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Österreichische Mediathek
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Tel.: +43 1 597 36 69-38
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