FP-Krauss zu Sprachproblemen an Wiens Schulen: Probleme erkennen ist gut - handeln wäre besser

FPÖ erneuert ihre Forderung nach Deutschlernklassen und Deutschpflicht am Schulhof

Wien (OTS) - Über 50 % der Wiener Schüler sprechen den neuesten offiziellen Zahlen zufolge als Umgangssprache nicht Deutsch – Tendenz stark steigend. Die Folgen der Massenzuwanderung, der daraus resultierenden Sprachbarrieren und des dadurch sinkenden Lernniveaus an den Wiener Schulen zeigen sich in den PISA-Ergebnissen und der permanent steigenden Jugendarbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt.

Der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Maximilian Krauss, erinnert anhand der erschreckenden Zahlen an langjährige FPÖ-Forderungen nach eigenen Deutsch-Klassen für Schüler ohne entsprechende Deutschkenntnisse und der Pflicht, auch in den Pausen und am Schulhof Deutsch zu sprechen.

„Die Laissez-Faire-Politik hat einer ganze Generation nicht geholfen, sondern ihre Probleme nur verstärkt. Jetzt muss der Trend endlich umgekehrt werden“, appelliert Krauss an den neuen Wiener Stadtschulratspräsidenten Heinrich Himmer. Von ihm wünscht sich Krauss jetzt klare Worte zur Problematik an Wiens Schulen sowie daraus resultierende Handlungen. Krauss ermutigt Himmer, einen Blick nach Oberösterreich zu werfen, wo unter FPÖ-Regierungsbeteiligung Schüler ohne entsprechende Sprachkenntnisse in eigenen Deutsch-Klassen erst einmal die sprachlichen Barrieren überwinden lernen, bevor sie am Regelunterricht teilnehmen dürfen. „Diese Lösung ist optimal für alle Beteiligten und wäre in Wien ganz besonders dringend nötig“, so Krauss.

Er wünscht sich, dass Himmer jetzt, anstatt nur weiteres Steuergeld in längst als gescheitert geltende Projekte zu schaufeln, die richtigen Maßnahmen setzt, um unsere Jugend wieder auf Kurs zu bringen. „Nur wer Deutsch spricht, kann dem Unterricht das nötige Maß an Verständnis und Aufmerksamkeit entgegenbringen, und nur wer lernt, findet später einen Job“, so Krauss.

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