Jank: Kleinere Gruppen könnten Sprachdefizite in Schulen lösen

ÖVP-Bildungssprecherin will Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen frühzeitig fördern

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Kleinere Gruppen in Schulen und mehr Lehrer/innen zu deren Unterstützung sieht ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank als einen wichtigen Schritt, um Kindern, die zu wenig Deutsch können, eine bessere Chance für die Zukunft zu bieten. Laut Statistik Austria liegt der Anteil der Schüler/innen mit einer anderen Umgangssprache als Deutsch österreichweit bei knapp 24 Prozent. In Wien liegt der Anteil sogar bei 50 Prozent. „Wir müssen daher rasch handeln, um diesen Kindern langfristig eine Perspektive zu bieten“, kann sich Jank Einheiten mit rund zwölf Kindern vorstellen. Dadurch wird das Betreuungsverhältnis verbessert und eine zielorientiert Förderung der Schüler/innen gewährleistet.

„Ein erster Schritt waren bereits die Sprachstartgruppen, die mit Anfang dieses Schuljahres eingerichtet wurden. Weitere müssen aber folgen“, verwies Jank auf bereits erfolgreich laufende Maßnahmen.

Es ist wichtig, frühzeitig zu beginnen, um sicherzustellen, dass die Kinder bis zum Ende der Volksschule die deutsche Sprache erlernt haben. Nur dann wird auch das Ziel der Volksschule, nämlich die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen zu beherrschen, erreicht werden. „Sprache ist der Schlüssel zu einer optimalen Integration“, erinnert Jank in diesem Zusammenhang an eine jahrelange Forderung der ÖVP.

„Wir müssen mit offenen Augen in die Zukunft blicken und lieber jetzt Schwächen beseitigen, als später hohe Folgekosten zu riskieren“, sagte die Abgeordnete und stellte klar: „Mittel, die wir heute nicht für Bildung ausgeben, werden uns zukünftig in vielfacher Höhe als Ausgaben für Arbeitsmarkt- und Sozialleistungen einholen.“

Gleichzeitig erteilte Jank jeglicher Forderung nach einer Gesamtschule eine Absage: „Wir brauchen über keine Gesamtschule nachzudenken, wenn wir Schulorte haben, wo nur Kinder mit Migrationshintergrund leben, die wenig Deutsch können. Zuerst müssen wir die sprachliche Förderung angehen.“
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