Aubauer will verstärkt österreichische Betreuer/innen gewinnen

ÖVP-Seniorensprecherin sieht keine Nachteile für die Pflege durch Familienbeihilfen-Kürzungen für im Ausland lebende Kinder

Wien (OTS) - Keine negativen Auswirkungen auf Pflege- bzw. Betreuungskräfte aus dem Ausland erwartet sich ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer anlässlich der aktuellen Diskussion. Sie verweist auf Aussagen des Hilfswerks im ORF-Morgenjournal. Nach Studie vor vier Jahren waren die Betreuungskräfte, die man damals beim Hilfswerk vermittelt hat, durchschnittlich 48 Jahre alt, und bei 75 Prozent war das jüngste Kind bereits über 18 Jahre alt, hebt die Abgeordnete hervor.

Zudem dürfe man nicht vergessen, dass der Hintergrund dieses Vorhabens in den hohen Familienbeihilfenzahlungen liegt, die jährlich ins Ausland abfließen. 2015 waren das laut Familienministerium in Summe 249 Millionen Euro für 122.000 Kinder.

Man sollte versuchen, verstärkt österreichische Betreuer/innen für die 24 Stunden-Betreuung zu gewinnen. Das mit Jänner wieder eingeführte Fachkräftestipendium könnte dabei von jenen Personen, die arbeitslos sind, vier Jahre gearbeitet haben und eine Qualifikation unter FH-Niveau haben, genutzt werden. Das Interesse an diesem Beruf sei durchaus da, glaubt Aubauer.

"Die 24 Stunden-Betreuer/innen nehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe wahr. Sie helfen beispielsweise bei der Körperpflege, beim Essen oder Behandlungen und leisten damit eine wichtige Unterstützung für ein selbstständiges Leben", schloss Aubauer.
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