Heinisch-Hosek: „Women in Work-Index“ ist frauenpolitisches Alarmsignal und Weckruf

„Plan A“ für Frauen muss zügig umgesetzt werden

Wien (OTS/SK) - „Dass Österreich europaweit in der Gleichstellung nur auf Platz 22 ist, ist ein frauenpolitisches Alarmsignal und ein Weckruf“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die Studie „Women in Work-Index“. ****

„Der ‚Plan A‘ für Frauen muss zügig umgesetzt werden“, so Heinisch-Hosek. Dazu zählen Lohntransparenz, 1.500 Euro Mindestlohn, Quoten in der Privatwirtschaft und ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr.

Für die kommenden Monate hat sich die Regierung auf einen verbindlichen Zeitplan geeinigt. Bis Ende Juni erstellen die SozialpartnerInnen einen Stufenplan für einen flächendeckenden Mindestlohn von 1.500 Euro, eine 30-Prozent Quote im Aufsichtsrat ist für 1.Jänner 2018 fixiert. Geeinigt hat sich die Regierung auch auf das zweite verpflichtende Gratiskindergartenjahr und einen österreichweiten Qualitätsrahmen für die Kinderbetreuung. Bei der Lohntransparenz gibt es konkrete Überlegungen zu gesetzlichen Maßnahmen, die dringend umgesetzt werden müssen.

„Wir drücken bei der Gleichstellung aufs Tempo. Frauen in Österreich können nicht mehr länger warten, bis sie zu ihrem Recht kommen“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) bj/mp

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