AK zu Jänner-Inflation: Wohnträume sind nur Schäume? Private Wohnungen bleiben zu teuer!

Wien (OTS) - Die Mieten (plus 4,3 Prozent) sind mehr als zwei Mal so stark gestiegen wie die Gesamt-Inflation. „Wohnen bleibt, vor allem für junge Menschen, nach wie vor oft zu teuer“, sagt AK Präsident Rudi Kaske. „Im neuen Arbeitsprogramm der Regierung ist das Mietrecht ausgespart. Eine Mietrechtsreform ist aber zu wichtig, als dass sie immer wieder verschoben wird. Wir brauchen endlich ein neues Mietrecht, das einfach und transparent ist. Funktionierende gesetzliche Mietpreisbegrenzungen sind nötig“, so Kaske.

„Hohe Mieten, horrende Zuschläge auf Mietrichtwerte und hohe Maklerprovisionen – wie sollen sich junge Menschen da die eigenen vier Wände leisten können?“, fragt Kaske. „Es braucht rasch ein einfaches, einheitliches Mietrecht mit tauglichen gesetzlichen Mitbegrenzungen. Wir haben unsere Forderungen für leistbares Wohnen schon lange vorgelegt. Das muss auch endlich angepackt werden“, so Kaske.

Der AK Präsident betont auch, dass es „einen Mix aus Maßnahmen braucht, um Wohnen billiger zu machen – ein einfaches transparentes Mietrecht mit wirksamen gesetzlichen Mietpreisbegrenzungen und mehr neue geförderte Wohnungen, die langfristig leistbar bleiben. Kaske sieht neben der Regierung aber auch die Länder am Zug. „Die Wohn-bauinvestitionsbank ist gegründet, und das in Brüssel anhängige beihilferechtliche Verfahren soll im Frühling endlich abgehandelt sein. Die Länder sollen daher bereits jetzt neue Förderschienen konzipieren, welche bei der Wohnbauinvestitionsbank andocken können. Sie müssen den Bau weiterer leistbarer Wohnungen – bald auch mit bundesbehafteten Mitteln aus der Wohnbauinvestitionsbank – angehen. Wir brauchen dringend mehr Wohnraum, der auch für nachkommende Generationen leistbar bleibt.“

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