Amnesty International Report 2016/17: Politik der Ausgrenzung führt zu Spaltung und Angst

Wien/Paris (OTS) - Politiker, die einen trennenden Diskurs ‚Wir gegen die Anderen‘ proklamieren, schaffen eine gespaltene und gefährliche Welt, warnt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Sie hat heute ihren umfassenden Bericht zur Lage der Menschenrechte 2016/17veröffentlicht.

Der Amnesty International Report 2016/17 erfasst die Situation in 159 Staaten und liefert eine umfassende Analyse zur Situation der Menschenrechte weltweit. Der Bericht warnt vor den Folgen eines Diskurses ‚Wir gegen die Anderen‘, welcher die politische Agenda in Europa, den USA und in anderen Teilen der Welt erfasst hat. Damit würden die Menschenrechte immer stärker zurückgedrängt und die Reaktionen auf Gräueltaten und Verbrechen fielen immer schwächer aus.

„2016 setzten Staaten die Grundlagen unserer friedlichen Gesellschaft aufs Spiel. Diese Grundlagen wurden hart erkämpft und in 30 Artikeln niedergeschrieben. Unsere Menschenrechte geben uns seit 70 Jahren Halt und Orientierung.“, sagt Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich.

„Laut unserem Jahresbericht wurden in 22 Ländern Menschen ermordet, die sich friedlich für ihre Rechte eingesetzt haben. Mindestens 23 Staaten begingen Kriegsverbrechen, und in 36 Ländern wurden Menschen auf der Flucht illegal in ein Land abgeschoben, in dem sie nicht sicher waren, wie zum Beispiel in Griechenland.“

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