FPÖ-Angerer fordert sofortigen Stopp von gesundheitsschädigendem Pumplärm!

Kärntner FPÖ-Mandatar zeigt sich empört über Ignoranz des Verbunds und des Kärntner Landeshauptmanns

Wien (OTS) - „Es ist mir ein Rätsel, ob Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser Kaiser und Bundesminister DI Andrä Rupprechter noch nichts von den gesundheitsschädigenden Auswirkungen von permanentem Lärm gehört hat oder ob sie diesen Umstand in diesem speziellen Fall gekonnt ignoriert!“, sagte heute FPÖ-NAbg. Erwin Angerer zum Pumpbetrieb am Kraftwerk Malta/Reisseck. Denn bereits im Vorjahr habe eine Initiative betroffener Bürger nachweisen können, dass ständiger Pumplärm eine zunehmende Gesundheitsgefährdung darstelle und zu dauerhaften Schäden führen könne.

„Unseren Informationen zufolge wird am Reisseck eine Betriebsart eingesetzt, die hohe Lärmemissionen verursacht. Obwohl das Problem bekannt ist, wird es nicht ernstgenommen. Ich habe schon mehrfach diesbezügliche Anfragen im Parlament gestellt und mich im Interesse der betroffenen Bevölkerung an die zuständigen Ministerien, Landesräte bzw. den verantwortlichen Referenten Rolf Holub gewandt, bin aber immer wieder auf taube Ohren gestoßen! Vielleicht müsste ich mein Anliegen auf Slowenisch formulieren, um zumindest von Kaiser, Holub und Co. gehört zu werden“, sagte Angerer, der einen sofortigen Stopp des gefährlichen Pumpbetriebs forderte. Der Kärntner Mandatar betonte, dass es nicht nur Konzernmanager sein würden, die die Konsequenzen tragen müssten, sondern auch die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger, sollte sich herausstellen, dass hier mit der Gesundheit der Bevölkerung seit Jahren Roulette gespielt werde. Angerer: „Ich werde nicht länger zuschauen, wie unsere Region durch ein Unternehmen, das mehrheitlich im Eigentum der öffentlichen Hand steht, vielleicht krank gemacht wird, während unser Landeshauptmann seinen bevorzugten Bevölkerungsgruppen ein Zugeständnis nach dem anderen macht.“

Besonders ärgert es Angerer, „dass die Interessen der Bevölkerung durch die sehr selektive Politik unseres Landeshauptmanns komplett ausgeblendet werden. Die Verantwortung zur Lösung dieses Problems wird auf den Schreibtischen von Kaiser und Minister Rupprechter hin-und hergeschoben, während die Bürger vor Ort bereits mit ersten Gesundheitsauswirkungen zu kämpfen haben. Wessen Kompetenzbereich hier nun wie betroffen sind, ist irrelevant. Wichtig ist, dass seitens des Ministeriums und/oder des Landeshauptmanns endlich eine Unterstützung für die Bevölkerung erfolgt. Meinerseits verspreche ich, weiterhin im Sinne der Bürger vor Ort zu arbeiten und mit sämtlichen parlamentarischen Mitteln – bspw. im Sinne einer Bürgerinitiative – versuchen werde, diesen gesundheitsschädigenden Pumpbetrieb zu stoppen!“

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