Blümel: Heldenplatz soll Platz gelebter Demokratie werden

Umbenennung wäre völlig unnötige Geschichtsanpassung - Demozonen bringen Grundrechte auf Versammlungs- und Erwerbsfreiheit in Einklang

Wien (OTS) - "Eine plötzliche Umbenennung des Heldenplatzes wäre eine unnötige Geschichtsanpassung", betont ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel einmal mehr angesichts der Aussagen von Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der den Vorschlag von Kulturminister Thomas Drozda als "interessant und diskussionswürdig" bezeichnet. Der Heldenplatz sei 1878 benannt worden, beziehe sich auf die beiden dort situierten Reiterdenkmäler von Erzherzog Karl und Prinz Eugen und sei Teil unserer Geschichte.

Blümel plädiert nochmals für eine Nutzung als Demonstrationszone und damit als Platz der gelebten Demokratie: "Damit können die Grundrechte auf Versammlungsfreiheit, Erwerbsfreiheit und Sicherheit wieder in Einklang gebracht werden. Denn wir müssen diese Grundrechte schützen. Und das funktioniert am besten, indem man sie nicht der Lächerlichkeit preisgibt, sondern verantwortungsvoll lebt", so Blümel. Ob die Udo Jürgens-Bademanteldemo oder ein Hanfwandertag die Intention des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit war, sei jedenfalls mehr als fraglich.

"In eigenen Demozonen kann freie Meinungsäußerung gelebt werden, ohne andere Grundrechte zu beschränken. Der Heldenplatz soll also als Platz der gelebten Demokratie zur freien Meinungsäußerung genutzt werden und seinen Namen behalten. Dabei sollte uns auch Stadtrat Mailath-Pokorny unterstützen, wenn ihm die Interessen unserer Stadt und der Menschen in dieser Stadt ein Anliegen sind", betont Blümel.

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