„Amerikas Naturwunder“ – „Universum“ im „Olympic“-Nationalpark

„Der Zauber des Westens“ am 21. Februar um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Gletscher, Regenwälder und zerklüftetes Küstengebiet – der „Olympic“-Nationalpark besticht mit landschaftlicher Vielfalt. Das Schutzgebiet im Nordwesten der USA ist seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe und beheimatet eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt: Murmeltiere, Weißkopfseeadler und Bären bevölkern Regenwälder und Bergwiesen, vor der Küste tummeln sich Fischotter, Seehunde und Seelöwen. Warum der „Olympic“-Nationalpark nicht nur für Touristen außerordentlich attraktiv, sondern auch für die Wissenschaft von großem Interesse ist, zeigt der zweite, von Florian Graner gestaltete Teil des „Universum“-Achtteilers über „Amerikas Naturwunder“ (Bearbeitung: Doris Hochmayr) am Dienstag, dem 21. Februar 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2. Im dritten Teil der Koproduktion von ORF, NDR, ARTE, ARD und National Geographic Channel geht es am Dienstag, dem 9. Mai, in den „Saguaro“-Nationalpark in Arizona im Südwesten der USA.

Im Nordwesten der Vereinigten Staaten prallt der Pazifik mit besonderer Wucht gegen den Kontinent. Die Naturgewalten formten einst eine zerklüftete, wildromantische Küstenlandschaft, die den „Olympic“-Nationalpark gegen den Ozean begrenzt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf.

In den Flüssen des „Olympic“-Nationalparks im Landesinneren tummeln sich laichende Lachsarten – sie sind Nahrung für Fischotter und Bären. In der Mitte der sogenannten „Olympic“-Halbinsel thront in 2.428 Metern Höhe der Gipfel des Mount Olympus. Er bildet mit seinen Gletschern den optischen Kontrapunkt zur Meereslandschaft. Dazwischen gedeiht ein immergrüner Regenwaldgürtel. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes. Sie legen Tannenzapfenvorräte an, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Ein Leckerbissen für die Wapitis, die zur Familie der Hirsche zählen und hier in großer Zahl leben.

Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Beeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie auf der Suche nach kleinen Krebsen Stein für Stein um. In den warmen Sommermonaten suchen Bären und Wapitis in höheren Lagen nach Abkühlung. Dort stehen die Bergwiesen in voller Blüte. Der Artenreichtum des Nationalparks spiegelt sich auch in der Pflanzenwelt wider: Blumen, Gräser und Kräuter aller Art gibt es im kurzen Sommer im Überfluss.

Vom Gletscher bis zum Regenwald, von Bergwiesen bis zum Meeresstrand – der zweite Teil der „Universum“-Serie „Amerikas Naturwunder“ zeigt ein atemberaubendes Naturwunder, einen Landstrich, der bunt, laut und vielfältig ist. „Der Zauber des Westens“ porträtiert einen Nationalpark der Extreme, der sich trotz aller Gegensätze hinsichtlich des Erscheinungsbilds zu einem harmonischen Paradies vereint.

Die Sendung ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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