Schwarzmann stellt neues Schulprojekt "Wie kommt das Gras in den Burger?" vor

Bäuerinnen geben Einblick in den Kreislauf der Fleischerzeugung von der Weide bis zum Burger

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Gut zu wissen wo's herkommt" gehen Österreichs Bäuerinnen regelmäßig in Schulen, um Kinder und Jugendliche auf einfache sowie glaubwürdige Art und Weise über Qualität & Wert heimischer Lebensmittel aus bäuerlicher Produktion zu informieren. Beim neuen Bäuerinnen-Schulprojekt unter dem Titel "Wie kommt das Gras in den Burger?" steht das Rindfleisch im Mittelpunkt. Wie kommt das Gras in den Burger? Wie wird in Österreich die Tierhaltung kontrolliert? Was hat Rinderhaltung mit Landschaftspflege und unserem Klima zu tun? Wie erkenne ich, wo mein Fleisch herkommt? Kann ich das Brot für den Burger auch selber backen? Die Antworten auf diese Frage geben speziell ausgebildete Bäuerinnen an interessierte Jugendliche in Form von Workshops weiter. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in einem methodisch abwechslungsreichen Programm das theoretische Wissen zur Rindfleischproduktion in Österreich. 

Herkunft & Qualität: Bäuerinnen sind glaubwürdige Vermittlerinnen 

"Mit diesem neuen Schulprojekt wollen wir das Thema regionale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion möglichst vielen Jugendlichen in höheren Schulen nahebringen und die bewusste Auswahl von heimischen sowie saisonalen Lebensmitteln durch Infos über Gütesiegel und Lebensmittelkennzeichnung forcieren. Vor allem geht es auch darum, den Wert des Fleisches im Hinblick auf eine ausgewogene Ernährung zu vermitteln. Dieses neue Angebot soll durch die Zubereitung eines einfachen Fleischgerichtes auch die Motivation zum nachhaltigen Selberkochen bei jungen Menschen stärken und nicht zuletzt auch das bewusste Genießen von hochwertigen Lebensmitteln mit allen Sinnen fördern", betont Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann. Österreichs Bäuerinnen sind glaubwürdige Vermittlerinnen, wenn es um Lebensmittelherkunft und Qualität geht. "Sie geben Einblick in ihre Arbeit, bauen Vertrauen zu den Konsumenten von morgen auf und führen den jungen Menschen vor Augen, dass es sich lohnt selber zu kochen mit frischen, regionalen Qualitätsprodukten", unterstreicht Schwarzmann.  

Schul-Workshops machen Gusto aufs Selberkochen mit Fleisch aus Österreich 

"Speziell ausgebildete Seminarbäuerinnen kommen in Schulklassen und informieren interessierte Jugendliche in Theorie wie auch Praxis über Rinderzucht, Haltung, Fütterung, Transport, Schlachtung Verarbeitung bis hin zur Lebensmittelkennzeichnung samt Gütesiegel. Im praktischen Teil dieses Schulworkshops steht dann das richtige Grillen der sogenannten Patties und die Herstellung von Burger-Weckerl im Mittelpunkt. Beim praktischen Teil dieses Workshops sollen wichtige Themen wie Lebensmittelherkunft, Frische und Qualität als auch Spaß und Genuss bei der Umsetzung vermittelt werden. Zu den frisch gebratenen Laibchen mit heimischem Rindfleisch gibt es regionale Salate, heimisches Gemüse und eine bunte Auswahl an selbstgemachten Saucen, ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Beim gemeinsamen Kochen und Essen bleibt dann auch noch Zeit, um wichtige Zusammenhänge von Einkaufen, Kochen und Essen auf Umwelt und Klima bewusst zu machen und mit den Jugendlichen zu diskutieren", unterstreicht Heidi Freithofnig, Projektleiterin und Bundeskoordinatorin der Seminarbäuerinnen Österreich.  

Rindfleisch aus Österreich hat Mehrwert, den man schmeckt! 

"Rindfleisch aus Österreich hat im internationalen Vergleich eine hervorragende Qualität und stammt aus bäuerlichen Klein- und Mittelbetrieben mit durchschnittlich 32 Rindern im Stall beziehungsweise auf der Weide. Die Tiere erhalten zum Großteil hofeigenes Futter und werden im Familienbetrieb von Bäuerin sowie Bauer bestens versorgt. Bei Blindverkostungen von Rindfleischgerichten zeigt es sich, dass man diesen Mehrwert heimischer Rindfleischqualität auch schmecken kann", berichtet Rudolf Stückler, Produktmanager Fleisch und Fleischwaren in der AMA-Marketing. Österreichs rund 2 Mio. Rinder sind in einem weltweit einzigartigen Melderegister (Rinderdatenbank) erfasst und damit sind Herkunft, Schlachtung sowie Verarbeitung auch lückenlos nachvollziehbar. "Für diesen Mehrwert bei Qualität und Sicherheit sorgt ein ganzheitliches System vom Stall bis zum Teller. Beginnend beim Futtermittel, über die landwirtschaftlichen Betriebe, die Schlacht- und Zerlegebetriebe bis hin zu den Verkaufsgeschäften werden sämtliche AMA-Gütesiegelkriterien sowie zusätzliche spezielle Kriterien jeweiliger Markenprogramm von unabhängigen Stellen kontrolliert", verweist Stückler auf die Vorzüge von Rindfleisch aus Österreich.  

Rinderhaltung ist Garant für Offenhaltung der Berglandschaft 

"Für die österreichischen Rinderbauern ist der Kontakt zu den Konsumenten etwas ganz Wichtiges. Unsere Produkte, die Art der Produktion und die Arbeit unserer bäuerlichen Familien sind unsere Botschaft an die Menschen in Österreich. Mehr als zwei Drittel der österreichischen Rinderbauern wirtschaften im Berggebiet. Sie schaffen mit ihrem Einsatz nicht nur besonders schmackhafte Produkte, die Rinderproduktion ist auch ein Garant für die Offenhaltung der Berglandschaft und Nutzung unserer Almen", erklärt Josef Fradler, Obmann der ARGE Rind. "Es freut mich, dass die österreichischen Bäuerinnen mit diesem Projekt in die Schulen gehen. Sie schaffen damit Bewusstsein für heimisches Rindfleisch bei der Jugend. Als ARGE Rind haben wir uns der Qualitätsrindfleischproduktion verpflichtet und bestreiten damit seit Jahren einen erfolgreichen Weg. Bäuerinnen sind die besten Botschafter für bäuerliche Anliegen. Wir Rinderbauern freuen uns über dieses Projekt. Junge Menschen sind die Konsumenten von Morgen. Burger aus heimischem Qualitätsrindfleisch sind ein tolles Produkt. Wir Rinderbauern stehen hinter diesem Projekt. Wir werden diese Initiative bestens unterstützen und hoffen auf eine erfolgreiche Umsetzung", so Fradler.  

ARGE Österreichische Bäuerinnen 

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen(www.baeuerinnen.at) wurde 1972 gegründet und vertritt die Interessen von rund 130.000 Frauen aus der heimischen Landwirtschaft. Die Koordinierung der in allen Bundesländern vertretenen ARGE erfolgt in der Landwirtschaftskammer Österreich. (Schluss)  

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