FP-Seidl ad Sigrid Pilz: Am 1. Juli 2017 müssen Sie als Patientenanwältin den Hut nehmen

Als Wiener Spitalspatient eine Interessensvertretung wie Pilz zu haben ist purer Sarkasmus

Wien (OTS) - Mit 30.6.2017 endet nach fünf Jahren die Funktionsperiode der aktuellen Wiener Patientenanwältin. „Frau Dr. Pilz, die sich für diese Funktion weder als Medizinerin noch Juristin qualifiziert hat, hat ihren Job all die Jahre nicht verstanden“, bilanziert der Gesundheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Wolfgang Seidl. Wie auch? Schließlich wurde sie ja aus dem grünen Gemeinderatsklub im Wiener Rathaus heraus installiert. Während ihrer fünfjährigen Funktionsperiode hat sich gerade das Gesundheitssystem in Wien erschreckend nachteilig entwickelt. Gangbetten sind mittlerweile mehr die Regel als die Ausnahmen, die Wartezeiten in den Wiener Spitalsambulanzen sind erschreckend hoch, das Phantomkrankenhaus Nord sperrt frühestens am Sankt Nimmerleinstag auf während die Kosten aus dem Ruder laufen, für dringend notwendige Operationen sind zu wenig Ärzte da und die Wartezeiten natürlich dementsprechend lang. 

„All diese Dinge waren der Frau Dr. Pilz aber herzlich wurscht“, resümiert Seidl. In der Tat gab es keinen einzigen kritischen Medienbericht von Pilz zu den Missständen in Wien - medial aufgefallen ist sie in ihrer Funktion lediglich zwei Mal. Zunächst, als es um ihr eigenes Gehalt ging, das sie sich gegenüber ihrem Vorgänger erhöhen ließ; und dann, im Jahr 2016, im Zuge eines stationären Aufenthalts, den sie im Gegensatz zu zahlreichen Gangbettenpatienten in einem Einzelzimmer verbringen durfte. Dass sie nun ankündigt, sich abermals zu bewerben, kommt für die Patienten einer gefährlichen Drohung gleich. „Als Wiener Spitalspatient eine Interessensvertretung wie Pilz zu haben ist purer Sarkasmus“, fordert Seidl ihren Verzicht auf eine weitere Kandidatur. „Um vollkommene Transparenz im rot-grünen Freunderl-Sumpf zu schaffen, ist es für uns Freiheitliche selbstverständlich, dass das angekündigte Hearing öffentlich abgehalten wird“, so Seidl abschließend.

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