Industrie 4.0: von konkreten Lösungen lernen

Fachkongress „FutureStandardsNow – Industrie 4.0“ am 15. März in Wien. Best- Practice-Beispiele u.a. Magna International, voestalpine, TTTech

Wien (OTS) - Interessierte Führungskräfte lernen aus Praxisberichten von Markt- und Technologieführern, wie Standards neue Geschäftsmodelle unterstützen und die Vernetzung der Produktion erleichtern. Forscher und Wissenschafter erläutern, welche neuen Internationalen Standards gerade für das Smart Manufacturing entwickelt werden. 

„Ohne Big Data ist der Autobau nicht mehr möglich“, sagt Kurt Siegl, Vice President Manufacturing Solutions bei Magna International. „Die Auswirkung für unsere Teams und Organisationen ist, dass wir immer mehr Self-Learning Robots und selbstlernende Abläufe haben, da man durch die vielen Varianten nicht mehr selbst die Möglichkeit hat, alles genau zu wissen.“ Wie wichtig dabei der standardisierte Datenschutz ist, wird der Vertreter von Magna International beim Fachkongress „FutureStandardsNow Industrie 4.0“ am 15. März 2017 in Wien erläutern. Bei dem Zukunftsdialog sind die Rahmenbedingungen für Sicherheit der Kommunikation zwischen Anlagen und Computern wichtiges Thema. Die Tagung wird von Austrian Standards und der Plattform Industrie 4.0 Österreich durchgeführt.

Die Wiener Firma TTTech wird dabei präsentieren, wie Cloud Technologie im Bereich der Steuerung der Produktion bestmöglich zum Einsatz kommen kann. Georg Kopetz, Vorstand der TTTech Computertechnik: „Dazu brauchen wir eine gemeinsame Übereinkunft, wie wir die Cloud-Technologie im Industriebereich standardisieren wollen.“ Es geht um die Definition des Fog-Computings, der Nebelschwade, die wie eine Cloud nahe bei einer Produktionsmaschine liegt. 

Schnellere Entscheidungen, höhere Arbeitssicherheit

Auch bei der voestalpine Stahl GmbH sind bereits konkrete, smarte Industrie-4.0-Lösungen im Einsatz. „Unterstützungssysteme helfen den Mitarbeitern, schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen.“ Welche konkreten Vorteile das auch für die Arbeitssicherheit hat, wird Walter Schickmaier, Supply Chain Management bei der voestalpine Stahl GmbH, erklären.

Industrie 4.0 oder Smart Manufacturing wird zur Entstehung dynamischer, in Echtzeit optimierter, selbstorganisierender Wertschöpfungsketten führen. „Damit Industrie 4.0 gelingt, müssen Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Forschung gemeinsam die richtigen Weichen für die Entwicklung von Standards stellen“, sagt Karl Grün, Director Standards Development bei Austrian Standards, der die Schwerpunkte des Normungskompass Industrie 4.0 Österreich vorstellen wird.

Detaillierte Informationen über den Fachkongress und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf https://www.austrian-standards.at/industrie40

Über Austrian Standards

Standards sind von Fachleuten erarbeitete Empfehlungen. Sie dienen dem Wohl und der Sicherheit aller, machen das Leben einfacher und sorgen dafür, dass eins verlässlich zum anderen passt. Standards (z. B. ÖNORM) stehen für Qualität und damit für Vertrauen in Produkte und Leistungen. Austrian Standards stellt seit 1920 als unabhängige und neutrale Plattform einen transparenten Prozess zur Entwicklung von Standards in Österreich sicher.

Als das österreichische Mitglied von CEN, dem European Committee for Standardization, und ISO, der International Organization for Standardization, ermöglicht Austrian Standards allen, an der Entwicklung von Standards mitzuwirken. So wird sinnvolles und international anerkanntes Fachwissen leicht zugänglich und anwendbar. Austrian Standards beschäftigt 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Standards sorgen in Österreich für ein Mehr an innovativer Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 2,5 Mrd. www.austrian-standards.at

Fachkongress „FutureStandardsNow – Industrie 4.0“

Der Fachkongress „FutureStandardsNow – Industrie 4.0“ am 15. März 2017 zeigt, wie Standards neue Geschäftsmodelle unterstützen, die sich durch die Vernetzung der Produktion und ihrer Prozesse ergeben.

Die Veranstaltung, die sich an Führungskräfte, Bereichs- und Innovations-Verantwortliche großer und mittelständischer Unternehmen richtet, soll es ermöglichen, von konkreten Best Practice-Beispielen innovativer Markt- und Technologieführer zu lernen – u. a. Magna International, voestalpine, TTTech. Forscher und Wissenschafter erläutern, welche neuen Internationalen Standards gerade für das Smart Manufacturing entwickelt werden.

Datum: 15.03.2017, 09:00 - 20:00 Uhr

Ort: Austrian Standards Meeting Center
Heinestraße 38, 1020 Wien, Österreich

Url: https://www.austrian-standards.at/industrie40

Fachkongress „FutureStandardsNow – Industrie 4.0“, 15. März 2017
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