Betriebspensionen im Spannungsfeld von europäischen Regeln und nationalen Lösungen

Eine Veranstaltung von Europäischer Kommission in Österreich und Pekabe

Wien (OTS) - Pekabe – der Schutzverband der Pensionskassenberechtigten - hat gemeinsam mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich am Freitag, 17.2.2017 eine Konferenz veranstaltet, welche  die jüngste EU-Richtlinie, IORP II, zum Anlass genommen hat, das Thema, 2.Säule der Pensionssicherung wieder einmal auf die Agenda zu setzen.

   Der   Einladung sind etwa 120 Personen gefolgt, darunter Abgeordnete zum Nationalrat, Vertreter der FMA, des Seniorenrates, von Betriebsräten, Arbeitgebern und Pensionskassen sowie  Anwartschafts- und Leitungsberechtigte.

   Gabriel Bernardino, Chairman of the European Insurance and Pensions Authority (EIOPA), Frankfurt, Dr.Michael Reiner, Ass.Prof. am Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien und Dr. Bert van Roosebeke, Head of Division, Zentrum für europäische Politik (CEP), Freiburg, erläuterten den Einfluss von EU-Vorgaben auf die betriebliche Altersversorgung in Österreich und insbesondere die neue Richtlinie.

   In der regen Diskussion herrschte allerdings beim Publikum – quer durch die Generationen – die Sorge vor, dass die 2. Säule der Altersvorsorge in der aktuellen Ausprägung als Ergänzung zur staatlichen Pension keine Sicherheit bietet und noch immer auf eine grundlegende Gesetzesreform wartet.

   Mit dieser Veranstaltung ist es gelungen, auf breiterer Ebene wieder den Fokus auf die nach wie vor nicht behobenen Konstruktionsfehler des österreichischen Pensionskassensystem zu lenken,  deren Behebung von der Politik zwar vage versprochen, aber bisher nicht eingelöst wurde.

   Hoffentlich bietet die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie (IORP II), die binnen zwei Jahren in den Mitgliedstaaten erfolgen muss,  auch Anlass und Gelegenheit zur bereits überfälligen Gesetzesreform und damit zu einer Verbesserung des österreichischen Pensionskassensystems für die Anwartschafts- und Leistungsberechtigten.

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Günter Braun
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