Neues Volksblatt: "Nummer eins" von Roland KORNTNER

Ausgabe vom 20. Februar 2017

Linz (OTS) - Die Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz haben gestern so geendet, wie sie vor zwei Wochen begonnen haben: Mit einer Goldmedaille für Österreich. Auf dem letzten Drücker hat der ÖSV damit den Ski-Erzrivalen Schweiz noch abgefangen und die Medaillenwertung für sich entscheiden können.
Besonders erfreulich: Nicht nur Superstar Marcel Hirscher hat unter größtem Erwartungsdruck — nicht nur von außen, sondern ganz besonders von sich selbst — eine außergewöhnliche Leistung abgeliefert, sondern die rot-weiß-rote Mannschaft hat (mit Ausnahme des Teambewerbs) insgesamt voll zu überzeugen gewusst.
Die Ausbeute der Damen mit Gold, Silber und Bronze war aufgrund der Weltcup-Ergebnisse und angesichts des Trainingsrückstands von Anna Veith sowie der verletzungsbedingten Ausfälle so nicht zu erwarten gewesen und die Herren holten insgesamt sogar starke sechs Medaillen, aufgeteilt auf vier Bewerbe. Nur im Super-G gingen sie leer aus. Besonders erstaunlich: Selbst ohne Hirscher wären zwei Goldene durch Manuel Feller und Roland Leitinger herausgesprungen. So weit die Hypothese.
Fakt ist aber, dass sich die Lücke hinter Anna Veith und Marcel Hirscher, die der ÖSV nach der Rücktrittswelle 2015 beklagte, immer mehr schließt, ja teilweise schon geschlossen hat. Der Sieg in der Medaillenwertung ist damit auch bei den nächsten Großereignissen keine Utopie.

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