Niedermühlbichler zu Beschäftigungsbonus: Wünsche mir Sachlichkeit und nicht automatisches „Njet“

Beschäftigungsbonus durchaus auch für Lehrlinge und junge Menschen, die gerade eine Ausbildung abgeschlossen haben

Wien (OTS/SK) - „Bundeskanzler Christian Kern hat mit dem Beschäftigungsbonus einen hervorragenden Vorschlag für die österreichischen ArbeitnehmerInnen gemacht, der auch der Wirtschaft zugutekommt. Darüber sollte man sachlich diskutieren“, betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Mit einer automatischen Njet-Politik kommen wir nicht weiter“, appellierte Niedermühlbichler für „mehr Wertschätzung“ in der Koalition.****

Diese Sachlichkeit vermisst der SPÖ-Bundesgeschäftsführer leider in der Erstreaktion des ÖVP-Sozialsprechers. „Es ist keineswegs so, dass der Bonus nur für bereits arbeitslos gemeldete Personen gilt. Zum Beispiel auch Lehrstellensuchende und jene, die gerade eine Ausbildungsabgeschlossen haben, sind inkludiert. Es geht nicht darum, ob jemand als arbeitslos gemeldet war, sondern ob die neuen Arbeitnehmer, einen echten Beschäftigungszuwachs darstellen“, erklärte Niedermühlbichler.

Der Beschäftigungsbonus sei vor dem Hintergrund zu sehen, dass das Arbeitskräftepotenzial in Österreich steigt. „Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen: Zuwanderung, Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters und eine höhere Frauenerwerbstätigkeit sind hier zu nennen. Mit dem Bonus wird die Wirtschaft angekurbelt und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit heimischer Arbeitskräfte reduziert. Hier geht es um eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Arbeit - ein Konzept, das eine echte Chance verdient“, betonte Niedermühlbichler. (Schluss) up

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