WB-Haubner: Beschäftigungsbonus soll Beschäftigung schaffen anstatt Wirtschaften zu erschweren

Kern-Vorschlag zum Beschäftigungsbonus würde viele Arbeitnehmer ausschließen und es zudem etlichen Branchen - etwa dem Tourismus - erschweren, Arbeitskräfte zu finden

Wien (OTS) - Mit dem Beschäftigungsbonus, der im neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung festgeschrieben ist, sollen Unternehmen für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz in den nächsten drei Jahren 50 Prozent der Lohnnebenkosten erstattet werden.

Eine massive Benachteiligung bestimmter Arbeitnehmergruppen und Branchen ortet Peter Haubner, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB), jedoch im jüngsten Vorschlag von SPÖ-Bundeskanzler Kern: "Die von ihm vorgeschlagene Beschränkung des Beschäftigungsbonus' auf bereits beim AMS arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldete Personen würde bestimmte Gruppen automatisch ausschließen, etwa österreichische Schulabgänger, Uni-Absolventinnen und -Absolventen oder Lehrlinge", zeigt der WB-General auf. "Diese wären dadurch für Unternehmen plötzlich teurer als Arbeitslose. Das ist nicht im Sinne des Erfinders und kann nicht sein."

Zudem würde eine solche Ausgestaltung des Beschäftigungsbonus' es etlichen Branchen - etwa dem Tourismus -, noch schwerer machen, Arbeitskräfte zu finden, weil durch das Kern-Modell jährlich rund 35.000 Personen von der 50-prozentigen Erstattung der Lohnnebenkosten für die nächsten drei Jahren ausgeschlossen sind.

"Maßnahmen wie der Beschäftigungsbonus sollen Beschäftigung schaffen und sichern anstatt wirtschaften zu erschweren", unterstreicht Haubner.

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