ÖGB-Achitz: Bekämpfung von Arbeitslosigkeit fördern, nicht Arbeitskräfte-Import

Vom Beschäftigungsbonus würden auch LehrabsolventInnen profitieren

Wien (OTS/ÖGB) - In Österreich herrscht leider Rekordarbeitslosigkeit. „In dieser Situation ist eines logisch: Wenn der Staat zusätzliches Geld für die aktive Arbeitsmarktpolitik in die Hand nimmt, dann muss das Ziel sein, den Arbeitslosen Arbeit zu geben, und nicht zusätzliche Arbeitsuchende ins Land zu holen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, anlässlich der heute von Bundeskanzler Christian Kern vorgestellten Pläne für den „Beschäftigungsbonus“. 

Der Beschäftigungsbonus ist aber nicht nur für arbeitslos gemeldete Menschen vorgesehen, sondern zum Beispiel für jungen Menschen, die gerade in Österreich eine Lehre oder eine andere Ausbildung abgeschlossen haben. „Das dürften einige Politiker absichtlich missverstehen, wenn sie behaupten, neu ausgebildete ÖsterreicherInnen wären von der Förderung ausgeschlossen. Ausgeschlossen muss aber etwas anderes werden: Dass sich Unternehmen, die sich mit Hilfe von Arbeitskräftevermittlern gezielt Billigarbeitskräfte ins Land holen, auch noch gefördert werden.“ Jobs für Menschen aus anderen EU-Ländern, die in Österreich arbeitslos gemeldet sind, sollen aber selbstverständlich ebenfalls gefördert werden.

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