Junge ÖVP: Kerns Ausländerbonus benachteiligt junge Österreicher

Beschränkung auf Arbeitslose ist gegen zigtausende junge Österreicher

Wien (OTS) - "Kern bringt einen Beschäftigunsbonus ins Spiel der Jobwechsler, Schulabgänger, Lehrlinge und Uni-Absolventen unberücksichtigt lässt. In erster Linie benachteiligt dieser Vorschlag nämlich vor allem junge Menschen. Jährlich gibt es allein rund 35.000 Lehrabsolventen, die durch dieses Modell für Unternehmen damit doppelt so teuer wären als ausländische Arbeitskräfte. Kern fördert dadurch eine Zweiklassengesellschaft auf Kosten der Jungen", so Stefan Schnöll, Generalsekretär der Jungen ÖVP.

Der Beschäftigungsbonus ist Teil des neuen Arbeitsprogrammes für die Regierung und schreibt klar fest, dass für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz einem Unternehmen in den nächsten drei Jahren 50 Prozent der Lohnnebenkosten rückerstattet werden. Der Änderungsvorschlag von Kanzler Kern, den Bonus nur auf Arbeitslose zu beschränken, die davor beim AMS gemeldet waren, käme jedoch einem versteckten Ausländerbonus gleich.

"30 Prozent der Arbeitslosen in Österreich sind Ausländer. In einigen Wiener Gemeindebezirken gibt es mehr arbeitslose Ausländer als Österreicher. Mit diesem Vorschlag bevorzugt Kern eine einzelne Gruppe und handelt zu Lasten der Österreicherinnen und Österreicher. Vor allem junge Menschen wie Lehrlinge, Maturanten, Uni- und Fachhochschul-Absolventen, sollten von dem Beschäftigungsbonus profitieren können", so Stefan Schnöll abschließend.

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