Wieden - BV Plasch: Neben Ausbau des Wien Museums steht auch Aufstockung des benachbarten Winterthur-Gebäudes zur Diskussion

Wien (OTS/SPW-K) - „Nach meinem Eindruck stört die meisten KritikerInnen derzeit, wie eng in den 70ern das Versicherungsgebäude an die Karlskirche herangebaut wurde. Dieser Unmut bekommt durch die Pläne zur Aufstockung eine neue Dynamik“, verortet Wiedens Bezirksvorsteher Leo Plasch (SPÖ) das Problem im Status Quo.

„Wenn das Gebäude im Zuge einer Neugestaltung von der Kirche abgerückt würde, wäre eine Bauhöhe, wie sie auf der anderen Seite der Kirche schon jetzt besteht, weit weniger problematisch, weil dann die Symmetrie hergestellt würde.“ Plasch sieht daher die Abrückung des Gebäudes als zentrale Forderung und sieht sich dabei auch in Übereinstimmung mit Projektkritikern  und Fachleuten. „Eine Umgestaltung der derzeitigen Fassade und des Vorplatzes des Versicherungsgebäudes ist in keinem Fall ein Fehler“, so Plasch. 

„Die Entscheidung, das Wien Museum am Karlsplatz zu belassen und zu erweitern ist wegweisend. Ob diese Erweiterung nicht auch durch eine Einbeziehung des Versicherungsgebäudes erfolgen kann, ist aus unserer Sicht keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Eignung und Zweckmäßigkeit für einen zeitgemäßen Museumsbetrieb sowie auch der Finanzierbarkeit.

Jedenfalls sollten aber auch die Abrückung des Versicherungsgebäudes von der Karlskirche in den Blick genommen werden. „Ich halte es weiterhin für sinnvoll, für die Umgestaltung des Karlsplatzes in den nächsten Jahren ein Forum einzurichten, in dem alle Beteiligten und AnwohnerInnen regelmäßig über den aktuellen Projektstand am Laufenden gehalten werden“, erneuert BV Leo Plasch zudem seinen Vorschlag, der auch in der Wiedner Bezirksvertretung einstimmig beschlossen wurde. Die Entscheidung sei letzten Endes vom Gemeinderat zu treffen.  

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