Freiheitliche Wirtschaft: Handwerkerbonus ist ein Bürokratiemonster!

Krenn: In der Praxis versagt der Koalitionsgag Handwerkerbonus!

Wien (OTS) - Der von der ÖVP so hochgelobte Handwerkerbonus ist in der praktischen Umsetzung ein Bürokratiemonster der Sonderklasse. Kein Wunder, dass die schwarze Wunderwaffe gegen die Schattenwirtschaft  im bürokratischen Sumpf versinkt, so der Bundesobmann, WKÖ Vizepräsident Matthias Krenn, in einer Aussendung.

Krenn dazu: „Wer den Handwerksbonus nutzen will, kommt schnell in der österreichischen „Bürokratierealität“ an. Neben einem Meldezettel braucht es noch eine eigene Rechnung für die geleistete Arbeit, sowie weitere umfassende Personendaten. Danach muss der Förderungsantrag z.B. in der Bausparkassenzentrale eingereicht werden. Nach Prüfung der  Antragsunterlagen wird die Förderungshöhe auf Basis der vorgelegten Endrechnungen berechnet. Der Förderungsantrag wird nun zur weiteren Kontrolle an die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) übermittelt. Diese genehmigt im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen die Förderungsanträge und zahlt die Förderung aus. In 8 bis 12 Wochen erhält man dann von der KPC eine schriftliche Rückmeldung, ob der Antrag gefördert werden kann und wann mit der Auszahlung der Förderung zu rechnen ist. Dazu kommt noch der Maximalbetrag von € 600.- und das nur ein Antrag gestellt werden kann, auch wenn man den Höchstbetrag nicht ausgenutzt hat! In weiterer Folge gibt es noch Kontrollprüfungen des Finanzministeriums der dann einen Bericht an das Parlament übermittelt und Kontrollen vom Rechnungshof.“

Wenn der schwarze Bürokratieabbau so ausschaut, dann gute Nacht österreichische Wirtschaft! Hier sind keine Jubelmeldungen zur Unterstützung eines Wirtschaftsministers angesagt, sondern massive Kritik am unpraktikablen und realitätsfremden Model zur Eindämmung der Schwarzarbeit. Wenn man die Schattenwirtschaft wirklich bekämpfen will, dann soll das Luxemburger Modell (halber Mehrwertsteuersatz), wie von der freiheitlichen Wirtschaft (FW) schon seit Jahren gefordert, eingeführt werden. Damit wäre der heimischen Wirtschaft geholfen und nicht mit Murks Modellen a la Mitterlehner und WB, so der WKÖ Vizepräsident, Matthias Krenn, abschließend (Ende)mb

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