SPÖ Kärnten: Es wird kein Krankenhaus geschlossen!

Seiser, Redecsy: Klare Absage an Schließungspläne der IV. Unkenntnis der Thematik und Hantieren mit überholten Zahlen führt nur zu Verunsicherung der Bevölkerung.

Klagenfurt (OTS) - „Landeshauptmann Peter Kaiser hat es bereits mehrmals festgehalten: Mit der SPÖ-Kärnten wird kein Krankenhaus geschlossen. Wir garantieren die bestehenden Standorte bei stetiger Weiterentwicklung des gesamten Kärntner Gesundheitswesens,“ stellt SPÖ Klubobmann Herwig Seiser bezugnehmend auf die jüngsten Schließungspläne der Industriellenvereinigung klar. „Dank des umfassenden Reformprogrammes der Landesregierung und vor allem dank der sorgsamen Arbeit von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner, verfügt Kärnten über effiziente, flächendeckende und hochwertige Gesundheitsleistungen.“

 So wurde schon 2015 im Rahmen des Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG 2020), die Weiterentwicklung einer modernen Medizin und die bestmögliche Versorgung der Kärntner Patientinnen und Patienten beschlossen. Zudem sichert jeder Krankenhausstandort in Kärnten Hunderte Arbeitsplätze.

 „Jede Investition in das Gesundheitswesen ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und seiner Bevölkerung“, so der Bereichssprecher für Gesundheit und Krankenanstalten, SPÖ-LAbg. David Redecsy. „Gerade die jüngsten Daten der Statistik Austria beweisen aber auch, intelligente Investitionen sparen auf lange Sicht Kosten: Von 2004 bis 2015 wies Kärnten österreichweit mit 2,9 Prozent pro Jahr die geringsten durchschnittlichen Anstiege für Gesundheitskosten auf.“ Durch den verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler konnten in Kärnten die Bundesvorgaben zur Gesundheitsreform, seit dem Jahr 2014, deutlich unterschritten werden.

 „Wir sind für jeden konstruktiven Vorschlag im Bereich der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsleistungen offen – solange dabei mit korrekten Zahlen und zum Wohle der Gesamtbevölkerung gedacht und gehandelt wird. Es wird keine Einsparungen auf Kosten der Patientinnen und Patienten geben“, betont Klubobmann Seiser, in Richtung IV Präsident Christoph Kulterer. „Locker einmal ein paar Krankenhäuser zu schließen, damit Versorgungslücken im Gesundheitssystem aufzureißen und so nebenbei einige Hundert Arbeitsplätze zu riskieren – das wird es mit uns nicht geben. Sparen ohne Qualitätseinbußen ist möglich, LHStv.in Beate Prettner hat das hinlänglich bewiesen. Herr Kulterer wäre besser beraten sich mit den neuesten Zahlen und Daten vertraut zu machen, bevor er in der Bevölkerung Unsicherheit verbreitet“, so Seiser abschließend.

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