PVÖ-Konsumentenschützer Glatz: Bankomatgebühren sind ein schlechtes Signal an die Kunden

Mit neuerlichen Belastungen werden die Banken das Vertrauen der Kunden nicht zurückgewinnen. Gerade Pensionisten sind besonders betroffen.

Wien (OTS) - Eine im Auftrag des Finanzministeriums erstellte Studie der Bundeswettbewerbsbehörde kommt zu dem Schluss, dass „ein Verbot von Bankomatgebühren nur sehr schwer vorstellbar ist.“
„So geht’s nicht!“, fühlt sich Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutz-Experte des Pensionistenverbandes Österreichs, in seinem Kampf gegen die andauernd steigende Belastung für die Kunden bestätigt: „Es kann nicht sein, dass die Kunden einerseits durch empfindlich gestiegene Kontoführungsgebühren und zusätzlich noch durch eine Bankomatgebühr doppelt belastet werden.“
„Der Pensionistenverband fordert daher die Banken dringend auf, auf die Bankomatgebühr zu verzichten. Angesichts der Milliardengewinne in den letzten Jahren wäre das ein positives Signal an die Kunden und würde maßgeblich dazu beitragen, das bereits stark erschütterte Vertrauen in die Banken wieder zu stärken“, unterstreicht Glatz. Nach den leidvollen Erfahrungen der letzten Wochen setzt sich der Pensionistenverband auch dafür ein, dass der Konto-Wechsel von einer Bank zur anderen wesentlich einfacher durchzuführen sein muss. (Schluss)

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