AK: Zugang zum eigenen Geld darf nichts kosten

Arbeiterkammer kämpft weiter gegen Bankomatgebühren

Wien (OTS) - „Der Zugang zum eigenen Geld, die Abhebung vom eigenen Konto am Bankomat darf nichts extra kosten“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Die Arbeiterkammer ist weiterhin strikt gegen Bankomatgebühren, auch wenn sich die Bundeswettbewerbsbehörde heute gegen ein Verbot dieser Gebühren ausgesprochen hat.

„Der Vorschlag von Sozialminister Alois Stöger, mittels Regulierung dafür zu sorgen, dass den KundInnen keine Gebühren verrechnet werden, ist vernünftig“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Sollte die Regulierung allerdings nicht greifen, müsste es zu einem gesetzlichen Verbot von Bankomatgebühren kommen. Die KonsumentInnen müssen jetzt schon viele Bankgeschäfte selbst erledigen. Die Kosten fürs Konto werden immer teurer. Und es gibt immer mehr Kontomodelle, die zwar günstig sind, aber dafür fallen „für jeden Handgriff“ extra Gebühren an.

Ohne Regulierung befürchtet die AK, dass, sobald eine führende Bank die Bankomatgebühr einführt, alle anderen prompt nachfolgen werden. Negativbeispiel war die Einführung der Servicepauschale durch die Mobilfunkunternehmen im Jahr 2013.

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