FPÖ-Wurm: Bankomatgebühren: Wir nehmen den Sozialminister beim Wort und bringen neuerlich einen Antrag ein

Es muss endlich Schluss sein mit der Abzocke bei den Konsumenten

Wien (OTS) - Wir nehmen SPÖ-Sozialminister Alois Stöger beim Wort und werden unseren Antrag auf ein Verbot bzw. eine Abschaffung von Bankomatgebühren neuerlich im Nationalrat einbringen. Beste Gelegenheit dazu ist die Behandlung des Sozialberichts 2015/2016, der auf Verlangen der FPÖ am 1. März 2017 im Plenum des Nationalrats auf die Tagesordnung gesetzt werden wird. Dann werden wir sehen, ob der Konsumentenschutzminister Stöger zu seinem Wort steht und seine Fraktion einer ersatzlosen Streichung der Bankomatgebühren zustimmen wird oder ob man wieder einen Kniefall vor der Lobby der Finanzwirtschaft und deren Helfershelfern in der ÖVP macht und sich damit gegen die Interessen der Konsumenten in diesem Land stellt", sagte heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

„Dass bei Stögers an die Bundeswettbewerbsbehörde vergebene Studie quasi ein Persilschein für Bankomatgebühren herausgekommen ist, spricht für die bescheidene Kompetenz von Stöger und seiner Konsumentenschutzsektion im Sozialministerium. Ein selbstbewusster Minister hätte diese Studie durch das eigene Ressort erstellen lassen oder sie an den Verein für Konsumenteninformation vergeben, aber nicht an eine Dienststelle, die im Einflussbereich des ÖVP-geführten Wirtschaftsministeriums sitzt und die unter der 'Oberaufsicht' des ehemaligen Wirtschaftskämmerers Reinhold Mitterlehner alles andere als die Interessen der Konsumenten im Auge hat", so Wurm weiter.

„Was es jetzt braucht, ist ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die fortgesetzte Abzocke im Finanzdienstleistungsbereich und da stehen neben einer Abschaffung der Bankomatgebühren auch ein Stopp der horrenden Zinsen bei Kontenüberziehungen und eine Komplettdurchleuchtung des Gebührendschungels bei Kreditinstituten ganz oben auf der Agenda. Herr Minister, kommen sie in Sachen Konsumentenschutz endlich in ihrem Ressort an - statt in umständlichem 'Sozialversicherungskauderwelsch' weiter um den heißen Brei herumzureden,“ forderte Wurm.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004