TirolBerg - Stronach/Steinbichler: Imageverlust für „Marke Österreich“ ist hausgemacht!

Bekenntnis zu Regionalität und Österreichischem Qualitätsgütesiegel gefordert

Wien (OTS) - „Dieser Imageverlust für die „Marke Österreich“ ist hausgemacht! ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter und das Agrarmarketing erkennen wieder einmal erst viel zu spät die Vorzeigewirkung und die Qualität heimischer Lebensmittel. Es muss mir doch mein Hausverstand sagen: Wo Tirol drauf steht, muss auch Tirol drinnen sein!“, kommentiert Team Stronach Landwirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler die Aufregung rund um den TirolBerg in St. Moritz, wo „Innsbrucker Gröstl“ aus Deutschland, „Seefelder Wildragout“ aus Ungarn oder eine Schnitzelsemmel aus Kroatien auf der Speisekarte gestanden sind. „Ich hoffe, Platters Bekenntnis zur Regionalität hält auch noch bis zum nächstjährigen Hahnenkammrennen und er setzt auch dort im VIP-Zelt auf Rindfleisch aus der Umgebung statt auf Steaks aus dem 12.000 Kilometer entfernten Uruguay“, so Steinbichler.

Besonders zu hinterfragen seien auch die Aussagen des Tiroler Landwirtschaftskammer-Präsidenten Hehenberger, des Tirol Werbung-Chef Margreiter und der Agrarmarketing, da erst immer nach Missbräuchen Gipfelgespräche geführt werden, die aber meist im Sand verlaufen und höher geordneten Konzerninteressen unterstellt werden. „Besonders Bauernbund- und Raiffeisen-Chef Jakob Auer, der als gebürtiger Tiroler beim Hahnenkammrennen meist persönlich anwesend ist - Raiffeisen tritt ja als Großsponsor im Ski-Weltcup, sowie bei der Ski-WM in St. Moritz auf, wo auch sicher Bauerngeld für diese Sponsorentätigkeit verwendet wird - müsste größtes Interesse haben, diese Missstände abzustellen und im Parlament den Anträgen über eine nachvollziehbare Kennzeichnung auf der Speisenkarte und über ein Österreichisches Qualitätsgütesiegelgesetz zustimmen, statt diese zu verweigern. Dieses doppelte Spiel des Bauernbund-Chefs geht einzig auf Kosten der regionalen Wirtschaft und der Gesundheit von uns Konsumenten!“, so Steinbichler.

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