Valentinstag - Stronach/Steinbichler: Auch bei Blumen auf die Herkunft achten!

Miserable Produktionsbedingungen trotz Qualitäts-Auszeichnung – Regionalität fördern

Wien (OTS) - „Es ist grundsätzlich ja eine wunderschöne Idee, geliebten Menschen mit Blumen eine Freude zu bereiten – dennoch: Die Sache hat einen großen Haken“, mahnt Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler anlässlich des morgigen Valentinstages, einem der umsatzstärksten Tage des Jahres für Gärtner und Floristen. „Die Produktion eines Großteils dieser Blumen passiert – trotz Qualitätspickerl - unter miserabelsten Arbeitsbedingungen in Blumenfarmen in Lateinamerika oder Afrika, wie etwa Äthiopien. Dass die heimischen Käufer davon nichts mitbekommen und hinters Licht geführt werden, wird von den Großkonzernen billigend in Kauf genommen“, so Steinbichler.

"Es geht einzig und allein um billige Arbeit und eine billige Produktion. Landarbeiter und Bauern sind in dieser Kette die schwächsten Glieder und bleiben zunehmend auf der Strecke“, kritisiert der Team Stronach Mandatar und bezieht sich dabei auch auf die harten Fakten des „Konzernatlas 2017“. Des Weiteren würden die Blumen in heimischen Supermärkten dann zu Schleuderpreisen angeboten und „das ist nicht nur zunehmend eine existenzielle Bedrohung für die österreichischen Gärtner und Floristen, sondern auch eine gewaltige Umweltbelastung“, so Steinbichler. Und weiter: „Statt auch bei Blumen auf Quantität zu achten, wäre es notwendig auf Qualität und ganz besonders auf Regionalität zu bedenken!“

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