Heinisch-Hosek: One Billion Rising am 14. Februar - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen im öffentlichen Raum auftreten

Verbesserungen bei den Gewaltschutzgesetzen, aktive Gleichstellungspolitik und Kampagnenarbeit sind wichtige Maßnahmen zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Wien (OTS/SK) - „One Billion Rising ist eine hervorragende Möglichkeit, um gemeinsam gegen Gewalt an Frauen im öffentlichen Raum aufzutreten“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek im Rahmen der Pressekonferenz zur Kundgebung am 14. Februar vor dem Parlament Wien. Seit einigen Jahren wird der Valentinstag dafür genutzt, um weltweit solidarisch zur gemeinsamen Beendigung der Gewalt an Frauen und Mädchen aufzurufen. Auch heuer werden wieder in ganz Österreich mehrere Kundgebungen dazu stattfinden. ****

„Damit wir Gewalt gegen Frauen und Mädchen verhindern können, braucht es mehrere Maßnahmen. Erstens müssen wir Gesetze regelmäßig verbessern, um Gewalt zu bekämpfen“, so Heinisch-Hosek. Auf der Ebene der Gesetze gegen Gewalt sei unter anderem die letztjährige Sicherheitspolizeigesetznovelle zu nennen. Mit dieser Novelle wurde eine Ausweitung des Betretungsverbots u.a. auf Kindergärten und Schulen erreicht, auch wenn kein Betretungsverbot für die Wohnung besteht. Weiters wurde ein verpflichtendes Tätergespräch durch die Polizei vorgeschrieben. Ein wichtiger Meilenstein ist auch die Strafrechtsnovelle, in der unter anderem die Bestrafung der unerwünschten sexualisierten Berührung – das heißt der sexuellen Belästigung – und die strafrechtliche Verfolgung des Cybermobbings geregelt wurden.

„Der zweite wichtige Bereich ist auch das Betreiben aktiver Gleichstellungspolitik. Es geht darum die ökonomische Sicherheit von Frauen voranzutreiben, damit Frauen ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben führen können“, sagte die Frauenvorsitzende weiter. Gerade die Maßnahmen des Plan A und des Regierungsübereinkommens, wie etwa der 1.500 Euro Mindestlohn bei Vollzeitarbeit, die Vereinbarkeitslösungen aber auch die Frage von mehr Frauen in Führungspositionen seien hier wichtige Schritte. Denn immer noch würden mehr als 200.000 Frauen unter 1.500 Euro für Vollzeitarbeit verdienen.

Der dritte wichtige Bereich sei die Kampagnenarbeit: „Superheldinnen gegen Gewalt ist ein gutes Motto, um gemeinsam gegen Gewalt aufzutreten. Wir müssen die Helpline gegen Gewalt 0800 222 555 immer wieder gut bewerben. Das unterstützen wir SPÖ-Frauen auch mit unseren regelmäßigen Kampagnen“, so Heinisch-Hosek.

Alle Infos zu One Billion Rising finden sich hier: http://tinyurl.com/glnzq78 (Schluss) up/mp

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