„Report“ über CETA und die SPÖ, Streit um Mindestlohn und Förderungen für Elektroautos

Am 14. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 14. Februar 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Streit um den Mindestlohn

Rund 350.000 Arbeitnehmer und vor allem Arbeitnehmerinnen würden von einem flächendeckenden Mindestlohn von 1.500 Euro profitieren. Dieses Vorhaben hat die Regierung kürzlich in ihrem Arbeitsübereinkommen festgeschrieben. Bis zum Sommer sollen sich die Sozialpartner darauf einigen. Doch über die Effekte einer Lohnanhebung gehen die Ansichten auseinander. Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter anderem in der Gastronomie und im Handel profitieren würden, warnen Unternehmer vor einem volkswirtschaftlichen Schaden. Kostet der Mindestlohn auch Jobs? Helga Lazar und Katja Winkler über den Streit um 1.500 Euro monatlich.

Dazu diskutieren live im Studio Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske und Sepp Schellhorn, Wirtschaftssprecher der NEOS.

CETA und die SPÖ

Die SPÖ ringt beim Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada um eine einheitliche Linie. Alles begann mit einer Mitgliederbefragung der Parteizentrale, die mit einem klaren Nein zu CETA endete. Bundeskanzler Christian Kern forderte daraufhin Nachbesserungen und stimmte dann in Brüssel dem Abkommen zu. Eine Gruppe von SPÖ-Bürgermeistern hat sich gegen das Ja ihres Parteivorsitzenden gestellt und bekämpft die Globalisierung mit einem Volksbegehren, das mehr als eine halbe Million Menschen unterschrieben haben. Nun müssen die Nationalratsabgeordneten das Volksbegehren behandeln. Im EU-Parlament leisten die fünf SPÖ-Abgeordneten Widerstand und werden diese Woche mit Nein stimmen. Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz berichten über den roten Hürdenlauf rund um CETA.

Mit Vollgas in die E-Mobilität?

Die Österreicherinnen und Österreicher fahren noch immer auf Diesel ab, doch das soll sich ändern. Ab März stellen Umwelt- und Verkehrsministerium 72 Millionen Euro an Förderungen für Elektroautos zur Verfügung. Der Kauf der Stromflitzer soll ordentlich angekurbelt werden, um die Umwelt zu entlasten. Denn Österreich muss nach Vorgabe der EU-Kommission bis 2030 seine Treibhausgase um mehr als ein Drittel reduzieren. Ist das Elektroauto tatsächlich die optimale Lösung? Sind die umweltschonenden Autos eine leistbare Alternative? Gehen dadurch Arbeitsplätze in der Autozulieferindustrie verloren? Und woher kommt in Zukunft all der Strom, sollten Zigtausende E-Autos auf Österreichs Straßen unterwegs sein? Martina Schmidt und Sophie-Kristin Hausberger recherchieren für den „Report“.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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