Kleinwasserkraft Österreich – Neue Landessprecherin für Salzburg

Branche steht vor großen Herausforderungen

Wien/Salzburg (OTS) - Nachdem der langjährige Salzburger Landessprecher von Kleinwasserkraft Österreich, der leider kürzlich verstorbene Dr. Peter Draxler, seine Funktion bereits vor mehr als einem Jahr zurückgelegt hatte, kann mit Mag.a Sophie Uitz nun eine Nachfolgerin vorgestellt werden. „Mit Frau Uitz haben wir eine kompetente und engagierte junge Frau als Landessprecherin gewinnen können, die für unsere Mitglieder in Salzburg Einiges bewegen wird!“ zeigt sich Präsident Christoph Wagner von den Qualtitäten der neuen Landessprecherin überzeugt. Endlich sei zudem auch eine Frau im Vorstand des Vereines.

Verzerrter Markt als Herausforderung

“Es freut mich sehr, dass mir das Vertrauen entgegengebracht wird. Natürlich ist damit auch eine umfangreiche Aufgabe verbunden. Die wichtigsten Themen sind aktuell die Verwerfungen am Strommarkt, sowie die zusätzlichen massiven Aufwände und Kosten welche durch notwendige ökologische Maßnahmen verursacht werden.” ist sich Uitz der großen Bandbreite an Themen bewusst, zeigt sich aber optimistisch, dass durch die Arbeit von Kleinwasserkraft Österreich vieles in eine für die Kraftwerksbetreiberinnen und –betreiber positive Richtung bewegt werden könne. „Gemeinsam mit dem jungen Team im Wiener Büro und dem Vorstandsteam konnte schon Einiges erreicht werden!“ So wäre die Kleinwasserkraft zum Beispiel eine der Profiteure der aktuell im Parlament zur Begutachtung vorliegenden sogenannten „Kleinen Novelle“ des Ökostromgesetzes.

Kleine Novelle als erster Schritt!

Diese Novelle sei aber nur ein erster Schritt, wie auch Paul Ablinger Geschäftsführer von Kleinwasserkraft Österreich feststellt. „Mit der der kleinen Novelle können nur geringfügige Korrekturen vorgenommen werden. Wichtige Änderungen die vor allem auch den Bestandsanlagen helfen sollen, können erst in einer neuen großen Novellierung erfolgen.“ Da im neuen Regierungsprogramm auch das Ziel einer großen Reform des Ökostromgesetzes noch 2017 festgehalten wurde, beginne die Arbeit dafür bereits jetzt. Hier könne auch sie noch die Interessen insbesondere für die Salzburger Kleinwasserkraftwerke einbringen, zeigt sich Sophie Uitz zuversichtlich. „Neben Maßnahmen für Bestandsanlagen die unter den Dumpingpreisen, welche durch Kohle- u. Atomstrom verursacht werden, leiden sind mir hier auch die vermeintlich kleinen Dinge ein Anliegen. Diese sind aber für die Betroffenen oft eine Existenzfrage“ so Uitz die dabei unter anderem Härtefälle bei der Ökostrompauschale anspricht. „Wenn es wo Probleme gibt, sollen sich die Mitglieder an mich wenden können. Mit unserem Team werden wir dann sicher zu einer Lösung beitragen können.“ meint Uitz und ist überzeugt davon, dass die Verbandsarbeit für alle Kraftwerksbetreiber Vorteile bringt.

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