Heinisch-Hosek: AK-Studie zeigt erneut, wir brauchen Quoten in der Privatwirtschaft

30%-Quote für Aufsichtsräte großer Unternehmen kommt - wichtige Maßnahme des Plan A und Regierungsübereinkommens

Wien (OTS/SK) - "Der Frauen.Management.Report zeigt wieder einmal überdeutlich: Wir brauchen Quoten in der Privatwirtschaft. Darum ist es umso erfreulicher, dass die 30%-Quote für Aufsichtsräte großer Unternehmen kommt", sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die heute präsentierte AK-Studie. ****

Denn immer noch würden erst 18,1 Prozent der Aufsichtsratsmandate der Top-200 Unternehmen vergeben sein. Das ist zwar 0,4 Prozentpunkten mehr als im Vorjahr, aber bedeutet, dass immer noch bei 61 der 200 Unternehmen überhaupt keine Frauen in den Kontrollgremien sitzen. "Das muss sich mit der neuen Regelung ab 1.1.2018 rasch ändern. Denn ab dann wird die Quote bei Neubesetzungen in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen sowie von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  verpflichtend einzuhalten sein", so Heinisch-Hosek weiter. Das wird auch gelingen, wie uns das Beispiel Deutschland zeigt, wo mit der seit 2016 geltenden Quotenregelung bei den DAX-Unternehmen die 30 %-Quote erreicht wurde. 

"Mehr Gleichstellung am Arbeitsmarkt bringt auch bessere wirtschaftliche Ergebnisse. Das gilt nicht nur für Unternehmen sondern auch gesamtwirtschaftlich. Darum ist die Quote in Aufsichtsräten eine wichtige Maßnahme im Plan A für die Frauen und hat klugerweise Eingang in das Regierungsübereinkommen gefunden", sagte die Frauenvorsitzende zum Schluss. (Schluss) ab

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