SP-Michael Ludwig: "Nur gemeinsam sind wir stark!"

SPÖ Floridsdorf gedenkt der Opfer der Februarkämpf 1934

Wien (OTS/SPW) - Das Gedenken der SPÖ Wien an die Opfer der Februarkämpfe 1934 nahm der Vorsitzende der SPÖ Floridsdorf Stadtrat Michael Ludwig zum Anlass, auf die enorme Bedeutung des unverbrüchlichen Bündnisses der SozialdemokratInnen mit der Gewerkschaft hinzuweisen. 


„Die Ereignisse im Februar 1934 zeigen, dass es ein starkes Bollwerk braucht. In ganz Europa ist der Rechtspopulismus und -extremismus im Vormarsch. Wenn wir nicht wollen, dass populistische Demagogen die Demokratie Zug um Zug untergraben und durch ein totalitäres System ersetzen, in dem Menschenverachtung, Angst und Bespitzelung herrschen, dann müssen wir auf die geeinte Bastion der Sozialdemokratie und Gewerkschaften setzen“, betonte der Wiener Stadtrat und Vorsitzende der SPÖ Floridsdorf, Michael Ludwig.

Die SPÖ als bestimmende politische Kraft sei in ihrer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften der einzige Garant für Sicherheit, Gerechtigkeit und sozialen Frieden.

 

„Die Menschen kommen europaweit zusehends wirtschaftlich unter Druck. Rechtsextreme Parteien gaukeln ihnen ‚einfache Lösungen’ nach dem Sündenbock-Prinzip vor. Sie spalten die Gesellschaft und hetzen Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf. Die Angst und Unsicherheit der Bevölkerung werden in Folge gezielt dafür missbraucht, systematisch die Demokratie und Meinungsfreiheit außer Kraft zu setzen“, warnte Ludwig.

Der Februar 1934 sei – gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen – auch ein deutliches Alarmzeichen dafür, es nie wieder so weit kommen zu lassen, hielt der Wiener Stadtrat fest. „Nur ein starkes Bollwerk aus Sozialdemokratie und Gewerkschaften kann sich dem Rechtsextremismus entgegenstellen und ihm Einhalt gebieten.“

 

Oftmals habe sich erwiesen, dass der Neoliberalismus, mitsamt seinen Privilegien für Konzerne und Reiche, eine Vorhut des Rechtsradikalismus sei. „Sozialdemokratie und Gewerkschaften haben in der Vergangenheit für faire Arbeitsbedingungen gesorgt – wir sind auch die Kraft, die sich unablässlich weiter dafür einsetzt und die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verteidigt“, so der Wiener Stadtrat. „Gewerkschaften sind nicht Blockade und Sozialdemokratie nicht leerer Raum. Wir setzen uns für Demokratie und soziale Gerechtigkeit ein – in der Vergangenheit, sowie in der Gegenwart und der Zukunft.“

 

Abschließend fasste Ludwig zusammen: „Das Gedenken an den 12. Februar ist auch ein Auftrag, sich daran zu erinnern, was zu den katastrophalen Ereignissen damals geführt hat – und dass es unsere ganze vereinte Kraft braucht, um zu verhindern, dass es wieder so weit kommt. Nur gemeinsam sind wir stark! Niemals vergessen!“

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