„Hohes Haus“ über Hochschulpolitik, „Dieselland“ Österreich und den Umgang mit Robotern

Am 12. Februar um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Fritz Jungmayr präsentiert im ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ am Sonntag, dem 12. Februar 2017, um 12.00 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Zugang

Fast 300.000 Studierende sind an Österreichs Universitäten und Hochschulen inskribiert. Die Studienbedingungen für sie sind nicht immer die besten. Unsere Universitäten sind teuer und wenig effizient, in den vielbeachteten internationalen Rankings schneiden sie maximal durchschnittlich ab. Seit Jahrzehnten ist die Hochschulpolitik einer der ideologischen Hauptstreitpunkte zwischen SPÖ und ÖVP. Jetzt will man bis Sommer gemeinsam ein modernes Konzept zur Studienplatzfinanzierung inklusive Zugangsbeschränkungen erarbeiten. Aber nicht nur die Situation an den öffentlichen Universitäten ist teils unbefriedigend, auch die Privatuniversitäten stoßen auf Kritik. Denn parallel zu den öffentlichen Universitäten ist in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe von Privatuniversitäten entstanden, von denen einige, wie Kritiker meinen, weder private noch echte Universitäten sind. Vielfach bekommen sie Geld von Ländern, Städten oder Kammern, beziehungsweise sogar von öffentlichen Universitäten. Ein Bericht von Kathrin Pollak.

Gast im Studio ist Oliver Vitouch, Präsident der Universitätenkonferenz.

Abgang

Der moderne Dieselmotor galt einmal als das Nonplusultra des Fahrzeugbaus – umweltfreundlich und effizient. Das war einmal. Spätestens mit dem VW-Abgasskandal und den Trickserien vieler anderer Hersteller ist der Dieselmotor weltweit stark unter Druck geraten. Österreich ist noch immer ein „Dieselland“ – und noch wird Diesel sogar geringer besteuert als Benzin. Dieses Privileg könnte aber bald der Vergangenheit anzugehören. Maximilian Biegler berichtet.

Umgang

Derzeit sind weltweit etwa 1,7 Millionen Roboter in Verwendung: Ob als computergesteuerte Fahrsysteme, bei der automatisierten Fütterung und dem Melken von Kühen bis hin zum Einsatz am menschlichen Körper im Operationssaal. In einigen Ländern werden sie bereits versuchsweise in der Pflege und Versorgung von älteren und dementen Menschen eingesetzt. Im Vorjahr sorgte ein tödlicher Unfall mit einem autonom gesteuerten Fahrzeug in den USA für Schlagzeilen. Wer haftet bei Roboterunfällen? In der EU gibt es praktisch keine zivilrechtlichen Gesetze für den Umgang mit Robotern. Das EU-Parlament bemüht sich derzeit intensiv, einheitliche Regeln für den Einsatz und die Haftung von Robotern zu schaffen. Diese Woche fand ein ganz spezieller Workshop für EU-Parlamentarier statt. Peter Fritz war in Brüssel dabei.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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