Pühringer - Stronach/Steinbichler fordert Bürgervertreter statt Berufspolitiker

Rücktritt war nur Mittel zur politischen Machtsicherung der ÖVP in Oberösterreich

Wien (OTS) - „Das Modell des Berufspolitikers, der Jahrzehnte in seinem Amt sitzt und seine eigene Karriere plant, ist längst überholt und gehört dringend reformiert“, kommentiert Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler den Rücktritt von Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer. Diesen „Landesregenten“ aus den Alt-Parteien fehle jedes Verständnis für die reale Wirtschaft, sie üben mit ihren Netzwerken ihre Macht als „demokratisch legitimierte Langzeitfürsten“ aus, „statt dem Land und seinen Bürgern zu dienen“, kritisiert Steinbichler. Er fordert stattdessen unabhängige kompetente Bürgervertreter, die sich für ihr Land einsetzen und nicht langjährige Berufspolitiker, die in Wahrheit von Kammern, Sozialversicherungen und Gewerkschaften gestellt und gelenkt werden.

„In der OÖ Landesregierung sind viel zu wenige Vertreter aus den Gemeinden zu finden, die Konzentration liegt zu sehr auf Linz“, erklärt Steinbichler. Dabei sei Oberösterreich ein so großartiges und landschaftlich schönes Land, das es verdienen würde, dass Menschen aus diesen ländlichen Regionen, die die Probleme und Sorgen der Bevölkerung kennen, dafür eintreten. „Nicht nur Oberösterreich, ganz Österreich braucht dringend eine komplette Strukturreform“, so Steinbichler und weiter: „Denn hier herrscht zu viel Bürokratie und Verwaltung und zu wenig Hausverstand!“ 

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