Bayr zum Red Hand Day: KindersoldatInnen eine Zukunft geben

Jährlicher Bericht der UN-Sonderbeauftragten zeichnet grausames Bild

Wien (OTS/SK) - "Dass weltweit etwa 250.000 Mädchen und Burschen als SoldatInnen missbraucht werden, ist menschenverachtend", verurteilt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, den Einsatz von KindersoldatInnen anlässlich des "Red Hands Day", dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldatinnen und -soldaten am 12. Februar. "Seelische, körperliche und häufig auch sexuelle Misshandlungen treffen in Kriegszeiten Burschen und Mädchen", legt Bayr dar und betont die negativen Langzeitfolgen für die physische und psychische Gesundheit. „Es ist unerlässlich, dass ehemaligen KindersoldatInnen durch Reintegration und Ausbildung eine Zukunft gegeben wird“, fordert Bayr. ****

Die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte Leila Zerrougui zeigt sich in ihrem aktuellen Bericht über das Ausmaß und die Schwere des Missbrauchs von Kindern betroffen und betonte die besonderen Auswirkungen auf Mädchen. „Sexuelle Gewalt und Vergewaltigung treffen vor allem Mädchen in bewaffneten Konflikten, wenn die Rechtsstaatlichkeit außer Kraft gesetzt ist“, kommentiert Bayr. Die Nationalratsabgeordnete unterstreicht die Empfehlung der Sonderberichterstatterin, dass der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einen stärkeren Fokus auf das Ende der Straflosigkeit legen solle. „Straflosigkeit legitimiert eine Tat auf einer emotionalen Ebene für das Opfer und verletzt auf diese Art ein zweites Mal die Rechte des Opfers“, führt Bayr aus. (Schluss) sc/mp

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